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    <updated>2026-04-25T08:33:47+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Tag des Blindenhundes</title>
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                                            Der Hund ist ja bekanntlich der beste Freund des Menschen, aber manchmal ist er auch mehr als das. In einigen Fällen helfen speziell ausgebildete Hunde ihrem Herrchen durch den Alltag. Die Ausbildung, die in der Regel als Welpe beginnt, dauert normalerweise ca. 18 Monate.
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                 Tag des Blindenhundes 
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 Der Hund ist ja bekanntlich der beste Freund des Menschen, aber manchmal ist er auch mehr als das. 
 In einigen Fällen helfen speziell ausgebildete Hunde ihrem Herrchen durch den Alltag. Die Ausbildung, die in der Regel als Welpe beginnt, dauert normalerweise ca. 18 Monate. Dabei lernen sie Hörzeichen und Kommandos und diese muss auch das Herrchen später für Anweisungen lernen 
 Die Vierbeiner erlernen Kommandos, mit denen sie sich unterwegs orientieren können. Sie sind dann in der lage Treppen, Briefkästen, freie Sitzplätze und vieles mehr auszuspüren. 
 So eine intensive Ausbildung kostet nicht nur viel Erfahrung und Geduld, sondern auch viel Geld. Diese Kosten dazu belaufen sich zwischen 20.000 und 30.000 Euro und werden oft von den Krankenkassen übernommen. 
 Als Assistenzhunde eignen sich oftmals arbeitswillige Rassen besonders gut. Auch müssen sie belastbar, intelligent und nervenstark sein, damit sie im Alltag ihre Aufgabe meistern. Darunter fallen vor allem Schäferhunde, Labradore und Golden Retriever. 
 Solltest Du einen Blindenhund &quot;bei der Arbeit&quot; sehen, bitte streichle ihn nicht, dass würde ihn nur ablenken. 
 Zu diesem besonderen Tag möchten wir uns bei allen Blindenhunden bedanken und sagen: &quot;Schön das es euch gibt!&quot; 
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                            <updated>2022-01-29T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Senioren BARFen</title>
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                                            Grundsätzlich können Sie die Ernährung Ihres Hundes in jedem Alter auf frisches Futter umstellen. Bei Hundesenioren empfiehlt es sich, dabei etwas vorsichtiger heranzugehen, um die möglicherweise belastete Verdauung nicht zu überfordern. Wie sollten frische Mahlzeiten für älte...
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                  Senioren BARFen  
 Grundsätzlich können Sie die Ernährung Ihres Hundes in jedem Alter auf frisches Futter umstellen. Bei Hundesenioren empfiehlt es sich, dabei etwas vorsichtiger heranzugehen, um die möglicherweise belastete Verdauung nicht zu überfordern. Wie sollten frische Mahlzeiten für ältere Hunde also aussehen? 
  Wann füttern?  
 Hundesenioren wissen  mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag  oft zu schätzen, plötzliche Veränderungen aber weniger. Haben Sie bisher nur eine große Mahlzeit gefüttert, können Sie diese also allmählich aufteilen – den Großteil zur gewohnten Futterzeit geben und ein bis zwei kleine Zusatzmahlzeiten einführen. 
 Allmählich teilen Sie die Futtermenge dann immer gleichmäßiger auf. 
  Wie füttern?  
 Auch Hundezähne nutzen sich im Lauf der Zeit ab. Sollte Ihr Hund nicht mehr so gut kauen können, geben Sie keine harten Knochen, sondern lieber weichere Knorpel. Sie können fleischige Knochen zerteilen und das Fleisch feiner wolfen. Im Alter produzieren Hunde auch weniger Speichel, sie tun sich mit dem Schlucken großer Brocken schwerer. 
 Nicht jede Mahlzeit muss alles enthalten, was der Hund braucht. Wichtig ist, dass die Fütterung über die Woche ausgewogen ist. 
 Größere Hunde sind oft dankbar über einen erhöhten Futternapf, z.B. in einem Napfständer. 
  Was füttern?  
 Grundsätzlich unterscheiden sich frische Mahlzeiten für Hundesenioren nicht von denen anderer Altersstufen. Hochwertige Zutaten, frisch und möglichst regional angebaut, sind das A und O. Reduzieren Sie den Fleischanteil ein wenig und setzen Sie auf hochwertiges Eiweiß, dafür aber weniger Fett.  Der tierische Anteil der Mahlzeiten sinkt also auf 60-70% ,  der pflanzliche Anteil, der wichtige Antioxidantien und andere Vitalstoffe liefert, kommt damit auf 30-40% . 
 Sollten Sie sich um die Nieren Ihres Hundes sorgen, reduzieren Sie den Fleischanteil nicht weiter! Geben Sie in diesem Fall lieber Calciumcitrat o.ä. zusätzlich ins Futter – aber genug hochwertiges tierisches Eiweiß muss sein. 
  Fleischanteil  
 Der Fleischanteil der Mahlzeit setzt sich zu  ca.  60% aus Muskelfleisch , 20% fleischige Knochen und Knorpel und 20% Innereien  zusammen. 
 Der Energieverbrauch älterer Hunde ist zwar geringer als bei einem Junghund, doch genug hochwertige Proteine brauchen Senioren unbedingt! Bevorzugen Sie beim Muskelfleisch  magere Fleischsorten wie  Huhn  oder  Pute  . Fisch sollten Sie älteren Hunden nur gekocht verfüttern. 
 Innereien wie Pansen oder Herz geben Sie am besten fein gewolft. Auch das Fleisch sollte nicht mehr in großen Stücken angeboten, sondern gewolft werden. 
 Beim Knochenanteil sollten Sie ebenfalls Rücksicht auf die besonderen Bedürfnisse Ihres alten Hundes nehmen. Weiche Knochen, etwa Geflügelknochen, und weiche Knorpel sind nicht nur schonend für die Zähne – viele Hunde tun sich im Alter mit der Verdauung harter Knochen schwer. Das kann zu Verdauungsstörungen und Verstopfung führen. 
 Kuhmilch-Produkte vertragen viele ältere Hunde nicht mehr gut, auch wenn sie regelmäßig Hüttenkäse &amp;amp; Co. bekommen haben. Das liegt daran, dass die Produktion des Enzyms Laktase, das für die Verdauung von Milchprodukten nötig ist, im Alter nachlässt. Ziegenmilch-Produkte sind eine gute Alternative. 
  Obst und Gemüse  
 Frisches   Gemüse und Obst   wie Karotten, Salate, Sellerie, Zucchini, Äpfel, Birnen, Beeren, Bananen etc. sind wichtig für ein gesundes Immunsystem und gehören unbedingt weiter in den Futternapf. Verzichten Sie bei Hundesenioren aber auf blähende Gemüsesorten wie Kohl und verfüttern Sie weniger säurehaltiges Obst. Statt Zitrusfrüchten geben Sie z.B. lieber regelmäßig ein paar Wochen lang Hagebuttenschalen-Pulver ins Futter. 
  Zusätze  
 Hochwertige  Öle  (Hanföl, Leinöl,   Lachsöl   etc.) gehören auf jeden Fall weiter in den Futternapf. Besonders die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den Körper im Kampf gegen freie Radikale. Für Haut und Fell empfiehlt sich   Bierhefe  . 
 Bei ernsthaften Erkrankungen sprechen Sie Fütterung und evtl. Zusätze unbedingt mit Ihrem Tierarzt ab. Dennoch, bewährte Hausmittel und Kräuter – Weidenrinde, Teufelskralle, Propolis, Aloe Vera-Saft, Hanfpräparate, Yucca-Extrakt und viele, viele mehr – können bei den unvermeidlichen altersbedingten &quot;Zipperlein&quot; sehr hilfreich sein. Geben Sie solche Futterergänzung aber immer mit Bedacht und eher kurweise, nicht nach dem Motto &quot;viel hilft viel&quot;! 
   Wir wünschen Ihnen eine gute und gesunde Zeit mit Ihrem Hundesenior! Ihr Team von FrostFutter.de - Bestes Futter für jeden Tag! #frostfutterdasoriginal   
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                            <updated>2021-04-01T10:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Welpen BARFen</title>
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                                            Frisch füttern ist gesund – das sehen immer mehr Hundehalter als selbstverständlich an. Aber wie früh darf man eigentlich Welpen frisch füttern? Und was ist dabei zu beachten?
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                <![CDATA[
                  Welpen BARFen  
 Frisch füttern ist gesund – das sehen immer mehr Hundehalter als selbstverständlich an. Aber wie früh darf man eigentlich Welpen frisch füttern? Und was ist dabei zu beachten? 
  Wann?  
 Um die 7. Lebenswoche sind Hundewelpen in der Regel von der Mutter entwöhnt. Ab jetzt kann gebarft werden! Ein Welpe sollte seine Tagesration in  3-4 Mahlzeiten über den Tag  verteilt bekommen. Insgesamt bekommt er 5-7% seines aktuellen Körpergewichts, deshalb müssen die Kleinen regelmäßig gewogen und das Gewicht genau beobachtet werden! Welpen dürfen außerdem nicht fasten. 
  Wie?  
 Hat der Welpe bisher kein frisches Futter bekommen, wenn Sie ihn übernehmen, füttern Sie in den ersten Tagen ruhig weiter das gewohnte Futter. Die Trennung von Mutter und Geschwistern, eine Unmenge neuer Eindrücke etc. durch den Umzug zu Ihnen sind sehr anstrengend – da muss nicht auch noch eine Futterumstellung hinzukommen. 
 Nach einigen Tagen können Sie beginnen, eine Mahlzeit nach der anderen umzustellen. Anfangs geben Sie am besten nur frisches Fleisch und pürierte, gedämpfte Karotten. Alle paar Mahlzeiten nehmen Sie dann eine weitere Zutat hinzu, eine neue Gemüsesorte, weiche Knorpel … 
  Was?  
 Wie bei erwachsenen Hunden auch, so braucht nicht jede einzelne frische Mahlzeit perfekt ausgewogen sein.  Die Abwechslung macht&#039;s!  Es reicht, wenn der Hund auf die Woche betrachtet ausgewogen gefüttert wird. Achten Sie besonders auf die Qualität der Zutaten. 
 Verfüttern Sie aber nicht im Namen der Abwechslung sämtliche Fleischsorten, die es gibt! Sollten bei Ihrem Hund irgendwann im Lauf seines Lebens Allergien auftreten, haben Sie dann immer noch ein paar &quot;Reserve&quot;-Quellen von tierischem Protein. Ihr Welpe muss jetzt kein Straußenfleisch oder Rentier kennen lernen … 
 Bei Welpen sollten Sie auf Getreide komplett verzichten! Ein Welpe soll gesund groß und stark werden, und viel Kohlenhydrate beschleunigen das Wachstum u.U. mehr, als gut ist. Dafür sind hochwertige Proteine und Fette umso wichtiger.  Die Ration Ihres Welpen sollte zu  80% aus tierischen und zu 20% aus pflanzlichen Zutaten  bestehen. 
  Fleischanteil  
 Sie können sich an der Faustregel orientieren:   50% Muskelfleisch ,  20% Pansen/Blättermagen , 15% Innereien, 15% Knorpel/Knochen . 
 Vielfalt im Napf ist wichtig! Wechseln Sie aber gerade bei Welpen nicht von Anfang an &quot;wild durcheinander&quot;, sondern etwa im Wochenrhythmus Fleischsorten und Innereien. Die Verdauung des Welpen muss die jeweils neuen Proteine erst mal &quot;kennen lernen&quot;. Schweinefleisch dürfen Hunde keinesfalls roh bekommen! 
 Pansen oder Blättermagen machen nach dem Muskelfleisch den größte Anteil aus. An Innereien können Sie Euter, Herz, Leber, Niere, Schlund und Lunge verfüttern bis ca. 15% des Fleischanteils. 
 Knochen sollten bei Welpen noch eher weich sein. Wählen Sie neben Knorpel z.B.   Geflügel-  oder weiche Kalbsknochen.  
 Wenn Sie (in Maßen) Ei oder Milchprodukte geben möchten, dann rechnen Sie diese dem Fleischanteil zu. Reine Kuhmilch ist nicht geeignet. Geben Sie Ihrem Kleinen Hüttenkäse, Quark, Buttermilch oder Joghurt. Schafskäse oder Ziegenmilch sind für Hunde auch gut verträglich. 
  Obst und Gemüse  
   Gemüse   sollten den größten Anteil der pflanzlichen Zutaten ausmachen. Roh können Sie Karotten, Gurken, Zucchini und Salate geben, immer fein püriert. Zusätzlich dämpfen sollten Sie Kohlgemüse oder Spinat, Kartoffeln gibt es natürlich nur gekocht. 
 An  Obstsorten  können Sie alles geben, was frisch und am besten regional verfügbar ist: Äpfel, Birnen, Beeren, Pflaumen. Aber auch Apfelsinen, Bananen oder Mangos dürfen mal im Mix dabei sein. Auch Obst immer fein pürieren und nicht zu wild durcheinander mischen! 
  Zusätze  
 Zu einer ausgewogenen Fütterung gehören auf jeden Fall   hochwertige Öle  . Welpen sollten Sie noch kein Leinöl geben, da sie es kaum verdauen können. Setzen Sie auf Hanföl, Distelöl und Lachsöl und wechseln Sie auch hier ab, aber lieber im Wochenrhythmus als zu häufig. 
 Mit Nahrungsergänzung sollten Sie bei Welpen im Zweifel lieber sparsam umgehen, denn die Devise &quot;viel hilft viel&quot; gilt hier nicht. Wenn Sie genug frische Knorpel und weiche Knochen füttern, sind Zusätze wie  Eierschalenpulver  etc. nicht nötig. 
   Wir wünschen Ihnen eine tolle Zeit mit Ihrem neuen Familienmitglied!   
   &amp;nbsp;Ihr Team von FrostFutter.de - Bestes Futter für jeden Tag! #frostfutterdasoriginal   
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                            <updated>2021-03-01T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hilfe, mein Hund schlingt!</title>
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                                            Möglichst schnell möglichst viel Nahrung herunterzuschlingen, ist eigentlich ein natürliches Verhalten von Beutefressern. Unsere Haushunde sind aber keine Wölfe in freier Wildbahn – sie sind seit Jahrtausenden domestiziert. Wenn ein Hund also schlingt wie von Sinnen, dann ist ...
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                   Hilfe, mein Hund schlingt!   
 Möglichst schnell möglichst viel Nahrung herunterzuschlingen, ist eigentlich ein natürliches Verhalten von Beutefressern. Große Raubtiere finden nicht regelmäßig Nahrung. Haben sie z.B. ein Tier erlegt, bringen viele Großkatzen die Beute erst einmal in Sicherheit, um sie dann nach und nach zu fressen. Gibt es diese Möglichkeit nicht, schlingen sie möglichst viel herunter, um es dann an einem sicheren Ort wieder hervorzuwürgen und dann in Ruhe zu fressen. Dafür gibt es dann wieder ein paar Tage nichts, wenn sie keinen Jagderfolg haben. 
 Unsere Haushunde sind aber keine Wölfe in freier Wildbahn – sie sind seit Jahrtausenden domestiziert. Wenn ein Hund also schlingt wie von Sinnen, dann ist das nicht &quot;normal&quot; und auch nicht gesund. Warum? 
  Schlingen ist ungesund  
 Beim hastigen Herunterwürgen einer Mahlzeit wird nicht genug Speichel produziert. Diesen braucht der Hund zwar nicht wie wir zum Vor-Verdauen, aber er beeinflusst das Milieu im Maul. In Verbindung mit der fehlenden &quot;Kau-Arbeit&quot; ist das schlecht für die Zähne. Zu wenig Speichel bedeutet auch, dass die Nahrung durch Muskelkraft die Speiseröhre herunter gedrückt wird. Dabei schluckt der Hund natürlich viel Luft, was Blähungen hervorrufen kann. 
 Und die bedeuten u.U. nicht nur &quot;schlechte Luft&quot;, sie können für den Hund sehr gefährlich werden. Bläht sich der Magen auf, besteht die Gefahr einer Magendrehung! 
  Mögliche Ursachen  
 Beim Haushund ist hastiges Schlingen ein Hinweis auf Probleme. Typisch ist es z.B. für Hunde aus dem Tierheim oder von der Straße, die sich knappe Nahrung vor ihren Artgenossen sichern mussten. Auch Hunde, die reizarm aufgewachsen oder gehalten wurden, neigen zum Schlingen, genau wie Hunde, die aus anderen Gründen zu wenig Abwechslung im Alltag haben. Ist die Mahlzeit das Highlight des Tages, der tollste, spannendste Moment, dann ist sie für den Hund natürlich mit großer Aufregung verknüpft. 
 Wenn mehrere Tiere gemeinsam fressen – selbst wenn es genug für alle gibt –, verursacht das vielen Hunden Stress, die noch nie Not gelitten haben. Der so genannte &quot;Futterneid&quot; ist eine weitere häufige Ursache für dieses Verhalten. 
  Was tun?  
 Das einzige, was Sie keinesfalls tun sollten: Den Hund sein Futter nur noch &quot;erarbeiten&quot; lassen, etwa aus dem Futterdummy oder für Gehorsam aus der Hand. Damit machen Sie Futter nur zu einer noch wichtigeren Ressource und es ist noch mehr Stress im Spiel. 
 Halten Sie mehrere Hunde, ist Stress rund ums Futter ohnehin oft ein großes Thema. Mindestens muss jeder Hund seinen eigenen Napf haben! Die Näpfe sollten in möglichst großem Abstand hingestellt werden (immer in der gleichen Reihenfolge), so dass jeder Hund seinen Platz zum Fressen hat. Noch besser wäre es, die Hunde in getrennten Räumen zu füttern. Züchter lassen die Welpen oft alle gemeinsam aus einer großen Schale fressen. Die muss wirklich sehr groß sein, um kein Schlingen zu provozieren. 
 Auch ein einzeln gehaltener Hund sollte absolut in Ruhe fressen können, an einem sicheren Ort, an dem er nicht gestört wird. Am besten bekommt er sein Futter in einem Raum ohne Artgenossen, Katzen, Kinder etc. 
  Ausprobieren!  
 Es kann sinnvoll sein, die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten aufzuteilen und diese mit etwas mehr Gemüse zu geben, damit der Hund sich eher satt fühlt. Die Futterbrocken sollten an die Größe des Hundes angepasst sein. Wenn Ihr Hund nicht gerade Probleme mit den Zähnen hat, ist es gut, wenn er kauen muss. Tut er das nicht, sondern würgt noch die größten Brocken am Stück herunter, versuchen Sie es umgekehrt mit fein gewolfter Nahrung. 
 Experimentieren Sie mit Näpfen aus unterschiedlichen Materialien – Kunststoff, Metall, Porzellan. Bieten Sie großen Hunden das Futter mal erhöht in einem Napfständer an. 
 Schließlich können Sie noch zu Hilfsmitteln greifen, die die Nahrungsaufnahme verlangsamen. So genannte &quot;Anti-Schling-Näpfe&quot; haben Rillen o.ä. Vertiefungen, aus denen der Hund das Futter regelrecht herausarbeiten muss. Sie können die Mahlzeit auch ein einen Kong füllen – dann lassen Sie Ihren gierigen Vierbeiner aber lieber nicht unbeaufsichtigt fressen! 
  Achten Sie auf Stress-Auslöser nicht nur rund ums Futter und gestalten Sie das Leben Ihres Hundes so, dass er nicht überfordert, aber auch nicht gelangweilt ist.  
 
  Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!   Ihr Team von FrostFutter.de  
  Bestes Futter für Ihr Tier!&amp;nbsp;  
   #frostfutterdasoriginal   
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-02-01T10:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Was machen eigentlich … die Nieren?</title>
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                                            Die Nieren sitzen beim Hund kurz hinter dem Zwerchfell links und rechts der Wirbelsäule, bei der Katze ein wenig weiter hinten im Lendenbereich. Leider zählen Erkrankungen der Niere zu den häufigsten Problemen bei Katzen und auch Hunden. Deshalb sehen wir uns die wichtigen Auf...
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                <![CDATA[
                  Was machen eigentlich … die Nieren?  
  Die Nieren sitzen beim Hund kurz hinter dem Zwerchfell links und rechts der Wirbelsäule, bei der Katze ein wenig weiter hinten im Lendenbereich. Leider zählen Erkrankungen der Niere zu den häufigsten Problemen bei Katzen und auch Hunden. Deshalb sehen wir uns die wichtigen Aufgaben der Niere einmal näher an.  
   Recycling   
 Die Nieren filtern das Blut durch die so genannten Nephrone. In feinen Kanälen trennen die Nie-renkörperchen sozusagen Abfallprodukte, Wasser und &quot;Wertstoffe&quot;. Hunderte Male pro Tag wird fast das gesamte Blut im Körper in den Nieren gefiltert – eine unglaubliche Leistung. Körperfremde Substanzen (z.B. Arzneistoffe) und unbrauchbare Stoffwechsel-Produkte (z.B. Nebenstoffe aus dem Proteinabbau) werden herausgefiltert und als konzentrierter Harn in Richtung Blase befördert. Wasser und wertvolle Stoffe hingegen werden &quot;recycelt&quot;, dem Blutkreislauf wieder zugeführt: Aminosäuren, Mineralstoffe, Glukose etc. kann der Körper wieder verwerten. 
   Blutdruck   
 Das Blut muss mit einer gewissen Kraft durch die Nephrone &quot;gedrückt&quot; werden, dem so genannten Filterdruck. Die Nieren brauchen also einerseits einen gewissen Blutdruck, um zu funktionieren. Zu hoher Blutdruck schädigt allerdings ihre feinen Gefäße. Umgekehrt halten die Nieren den Blutdruck stabil und tragen zur Neubildung von Blut bei. In den Nieren werden Hormone gebildet, die zum Beispiel dafür sorgen, dass sich die Gefäße verengen, damit der Blutdruck steigt. Stellen die Nieren zu wenig Sauerstoff im Blut fest, regen sie die Neubildung roter Blutkörperchen im Knochenmark an. Wie viel Wasser die Nieren dem gereingten Blut wieder &quot;mitgeben&quot; können, ist auch mit entscheidend für Volumen und Fließeigenschaften des Blutes. 
   Wasserhaushalt   
 Die Abfallprodukte des Stoffwechsels, gerade des Proteinabbaus, sind meist Säuren. Die Nieren müssen genug Wasser und Salze (Mineralstoffe, Elektrolyte) zurückgewinnen, um den Säure-Basen-Haushallt auszugleichen. Das gefilterte Blut darf weder zu sauer noch zu alkalisch werden. Die Nieren halten den pH-Wert des Blutes in einem bestimmten Normalbereich und regulieren den Elektrolyt- und Wasserhaushalt des Körpers. 
 Die Abfall- und Wertstoffe sind vor der Filtration in Wasser gelöst. Nachdem die Nieren ihre Arbeit getan haben, bleibt sehr konzentrierter Harn übrig. Um Urin zu bilden, mit dem diese Harnstoffe ausgeschieden werden können, muss ausreichend &quot;üriges&quot; Wasser im Körper vorhanden sein. 
   Was kann schiefgehen?   
 Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten können, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Zu viele Abfallstoffe bleiben im Blut und können sich weiter anreichern. Zugleich gehen dem Körper Wasser und Elektrolyte verloren, was durch vermehrtes Trinken irgendwann nicht mehr auszugleichen ist. 
 Beim Abbau von Proteinen entsteht als Abfallprodukt giftiger Ammoniak. Dieser wird in der Leber in Harnstoff umgewandelt und muss dann über die Nieren ausgeschieden werden, sonst droht eine Vergiftung.  Harnsäure dagegen entsteht beim Abbau von Purinen – Zellbestandteilen aus aufgenommener Nahrung oder abgebauten Körperzellen. Wird nicht genug Harnsäure in der Niere aus dem Blut gefiltert, bilden sich Harnsäure-Kristalle, die sich z.B. in den Gelenken ablagern und dort zu Entzündungen führen können. 
 Glukose ist eigentlich ein Wertstoff für den Körper und wird normalerweise von den Nieren wieder resorbiert. Befindet sich zu viel davon im Blut, bildet der Zucker zusammen mit Eiweißen sozusagen kleine Klümpchen, die sich in den feinen Gefäßen der Nieren ablagern können. Dadurch verringert sich die Fähigkeit der Niere, Zucker aus dem Blut herauszufiltern, noch weiter. 
 Übermäßig viel Salz in der Nahrung, das die Nieren herausfiltern müssen, stellt ebenfalls eine Belastung für die Nieren dar. Katzen decken natürlicherweise einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über ihre Nahrung und trinken daher eher wenig Wasser. Das kann vor allem bei Trockenfutter sehr problematisch sein, denn in zu konzentriertem Urin können Salze zu den gefürchteten Blasensteinen auskristallisieren. 
 Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Funktion der Nieren beeinträchtigen, ebenso Übergewicht und Bewegungsmangel. Vorbeugung ist hier alles! 
   Wie beuge ich am besten vor?   
 
  Durch viel Bewegung wird das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und somit wird Bluthochdruck vorgebeugt.   
  Ein ausgeglichener Blutzucker wir durch Vermeiden von Kohlenhydraten und Zucker im Futter gefördert.  
  Viel Wasser zutrinken ist vor allem bei einer Ernährung mit viel Salz wichtig. Das Salz verdickt das Blut und kann so indirekt zu Bluthochdruck führen. Also Viel Wasser Trinken!  
  Regelmäßige Checks beim Tierarzt können das schlimmste verhindern. Sollte Ihr Hund bereits Schmerzen haben kann die Nierenerkrankung schon fortgeschritten sein.  
  Da die Niere Giftstoffe aussondert, kann sie einfach entlastet werden indem unnötige Giftstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe etc. im Futter weggelassen werden.  
 
    Falls sie auf der Suche nach solchen Produkten sind finden Sie diese in unserem Onlineshop!    
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                            <updated>2020-12-24T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Weihnachten - aber sicher!</title>
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                                            Es duftet, es glitzert und blinkt - Weihnachten! Wir dekorieren und schmücken und freuen uns an festlicher Stimmung und Leckereien. Damit Weihnachten auch mit Ihren Stubentigern ein friedvolles Fest wird, haben wir hier wichtige Tipps für Sie. So schön die Feiertage für uns si...
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                   Weihnachten - aber sicher!   
   Es duftet, es glitzert und blinkt - Weihnachten! Wir dekorieren und schmücken und freuen uns an festlicher Stimmung und Leckereien. Damit Weihnachten auch mit Ihren Stubentigern ein friedvolles Fest wird, haben wir hier wichtige Tipps für Sie. So schön die Feiertage für uns sind, so gefährlich kann manches daran für Katzen werden.   
  Pflanzen  
 Nicht nur der beliebte Weihnachtsstern ist giftig für&amp;nbsp; Katzen &amp;nbsp;- wussten Sie schon, dass das auch für Mistelzweige gilt? Achten Sie darauf, dass Ihre Katze diese nicht erreichen kann, wenn Sie damit dekorieren. 
 Die ätherischen Öle in Nadeln und Harz von Weihnachtsbäumen sind ebenfalls giftig! Ihre Katze sollte keine Nadeln fressen und sich auch nicht an Ästen oder am Stamm reiben können, denn wenn Harz am Fell kleben bleibt und die Katze sich putzt, nimmt sie diese Gifte auf. Dasselbe gilt natürlich für den Adventskranz - der kann aber zumindest nicht mitsamt Christbaumkugeln und Katze umkippen, wenn Miezi den Baum als Spielplatz entdeckt. Wenn Sie nicht auf einen Baum verzichten möchten, lassen Sie die Katze möglichst nicht unbeaufsichtigt im selben Raum und achten Sie auf bombensicheren Stand. Verwenden Sie auf jeden Fall LED-Baumkerzen! 
  Dekoration  
 Viele von uns lieben es einfach, zu Weihnachten alles festlich zu schmücken, vom Fenster bis zum hübsch verpackten Geschenk. Doch vieles, was wir zum Dekorieren verwenden, kann Katzen gefährlich werden. 
 Schneespray oder Glitzer auf allem möglichen, vom Geschenkpapier bis zum künstlichen Äpfelchen im Adventskranz, sind giftig für Katzen! Ebenso die oben erwähnten Mistelzweige und Nadelbaum-Ästchen, mit denen man gern dekoriert. Christbaumkugeln und andere Gegenstände aus Glas können zerbrechen und Ihre Katze verletzen. Lametta oder Engelshaar üben auf viele Katzen eine geradezu unwiderstehliche Anziehungskraft aus, doch  Vorsicht : Verschluckt die Katze etwas davon, droht ein Darmverschluss! Außerdem kann sie sich darin verheddern und sich dadurch verletzen. 
 Dasselbe gilt für Geschenkband. Viele Katzen spielen liebend gern damit, aber unbeobachtet kann Ihre Katze sich darin verwickeln und sich schlimmstenfalls erwürgen. Lassen Sie auch keine Plastiktüten herumliegen - neugierige Katzen kriechen womöglich hinein, vor allem wenn es darin lecker riecht, und ersticken darin. 
   Beleuchtung   
 Dass man Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lässt, gilt in einem Haushalt mit Tieren gleich dreifach. Ein lustig baumelndes Ding hängt da herab - die Katze springt danach und reißt das Troddel-Zierdeckchen samt dem brennenden Adventskranz darauf vom Tisch! Wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob Ihre Katze womöglich doch an die Deko hinkommt, verzichten Sie lieber auf echte Kerzen und verwenden Sie LED-Kerzen. 
 Bei LED-Beleuchtung ist die Brandgefahr zwar praktisch ausgeschlossen. Trotzdem sollten Sie gerade bei Lichterketten Vorsicht walten lassen. Wenn die Katze nach den baumelnden Lämpchen springt, kann sie die ganze Kette herunterreißen und sich verletzen oder in der langen Schnur erwürgen. Außerdem besteht beim Betrieb mit Strom aus der Steckdose immer die Gefahr, dass die Katze beim Spielen in die Lichterkette beißt und einen Stromschlag bekommt! 
   Speisen   
 Um Weihnachten herum lassen wir Menschen uns gern besonderes Essen schmecken. Vieles davon würde Ihrer Katze gar nicht gut bekommen! 
 Passen Sie beim Backen auf, dass Ihre Katze keinen rohen Hefeteig erwischt, der dann im Magen-Darm-Trakt gärt und schlimme Krämpfe verursacht. Absolut tabu für Katzen ist Schokolade - ob in Form von Kakao oder Schoko-Weihnachtsmännern! Das enthaltene Theobromin ist hoch giftig für Katzen. Ihre Katze sollte außerdem keine Speisereste mit Zwiebeln, Knoblauch oder gegarten Knochen erwischen können. 
 Wohl zu keiner anderen Jahreszeit werden bei uns so viele Rosinen gegessen wie um Weihnachten herum, etwa im beliebten Stollen. Da noch immer nicht bekannt ist, warum manche Katzen auf Weintrauben oder Rosinen mit schwersten Vergiftungserscheinungen reagieren und andere nicht, seien Sie lieber vorsichtig und verstauen die leckeren Backwerke katzensicher. 
   Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, steht einem kuscheligen Weihnachtsfest mit Katze nichts mehr im Wege.  Wir wünschen Ihnen behagliche und friedliche Feiertage!  Ihr Team von FrostFutter.de   
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                            <updated>2020-12-17T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schmerzen erkennen beim Hund</title>
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                  Schmerzen erkennen beim Hund  
 Wenn wir wissen, dass unser Hund Schmerzen hat, tun wir alles dafür, sie zu lindern. Leider ist es gar nicht so leicht, Schmerzen beim Hund zu erkennen! Die Anzeichen können minimal sein und sich in Kleinigkeiten äußern. Wenn der Hund beispielsweise sichtbar humpelt, liegt schon einiges im Argen. Andere Schmerzäußerungen sind für uns teils schwer zu bemerken. 
   Anzeichen im Verhalten   
 Hier sind &quot;übersehene&quot; Schmerzen leider besonders häufig, weil wir zum Beispiel die Verweigerung bestimmter Bewegungen nicht mit Schmerzen in Zusammenhang bringen, sondern womöglich als &quot;Sturheit&quot;, &quot;sich Anstellen&quot; o.ä. abtun. 
   Aggression und Ungehorsam   
 Verhält sich der Hund plötzlich aggressiv gegenüber Artgenossen, stecken dahinter sehr häufig Schmerzen! Bestimmte Bewegungen tun ihm weh, angerempelt werden erst recht. Also hält er sich die anderen vom Leib. Auch wechselndes Verhalten kann auf Schmerzen hindeuten. Gestern mochte er Fido noch, heute keift er ihn weg? Nun, vielleicht hatte er gestern kaum Schmerzen, aber heute tut ihm der Rücken richtig weh, weil das Wetter umgeschlagen ist. Bei plötzlichen Verhaltensänderungen, gerade bei neu auftretendem Angst- oder Aggressionsverhalten, sollte man immer auch an Schmerzen denken! 
 Wenn der Hund im Park noch fröhlich spielt und dann auf dem Heimweg &quot;trödelt&quot; oder gar leicht humpelt, dann war er vorher beim Spielen wahrscheinlich einfach abgelenkt und spürt die Schmerzen jetzt wieder deutlich. Uns geht es ja auch so, dass wir bei Ablenkung oder Stress Schmerzen vorübergehend weniger spüren. Das hat also nichts mit &quot;sich Anstellen&quot; oder &quot;bockig sein&quot; zu tun! 
   Unruhe und Meideverhalten   
 Schmerzen äußern sich auch in Unruhe – der Hund wechselt häufig den Platz und stöhnt oder seufzt beim Hinlegen. Er will bestimmte Bewegungen einfach nicht mehr ausführen, etwa &quot;Sitz&quot; oder &quot;Pfote&quot;. Vielleicht zögert er auch, ins Auto zu springen oder Treppen zu laufen. Meideverhalten wegen Schmerzen kann auch dir Ursache sein, wenn der Hund sich neuerdings gegen Pflegemaßnahmen wie Pfoten putzen oder Ohren säubern wehrt! 
   Schlecken und Schmatzen   
 Viele Hunde knabbern oder lecken vermehrt an Gelenken, die ihnen wehtun. Häufiges Schmatzen ist oft ein Anzeichen für  Bauchschmerzen . Das normale Recken und Strecken unterscheidet sich bei genauerem Hinsehen deutlich von der sogenannten &quot;Gebetsstellung&quot;, bei der das Tier länger mit abgesenktem Brustkorb und ausgestreckten Vorderbeinen verharrt – ein Anzeichen von starken Bauchschmerzen. Schlechtes Fressen (evtl. auch nur bestimmte Arten von Futter oder Kausnacks) kann ebenfalls auf Bauchschmerzen hinweisen, aber natürlich auch auf Zahnschmerzen. 
 Starkes Speicheln ist ebenfalls ein deutliches Schmerzzeichen. Es tritt oft &quot;anfallsartig&quot; auf, wie auch Zittern – der Hund zittert z.B. 15 Minuten lang, dann ist es wieder vorbei. 
   Körperliche Anzeichen   
  Lahmheiten und Schonhaltung  Lahmen oder Humpeln sind Anzeichen für starke Schmerzen! Lange vorher zeigen Hunde oft subtile Veränderungen im Gangbild und der Haltung. 
 Eine häufige Auffälligkeit ist vermehrter  Passgang  (die Pfoten werden nicht &quot;schräg versetzt&quot; aufgesetzt, sondern parallel beide linken, dann beide rechten Pfoten). Ein &quot;hochgezogener&quot; Rücken ist ein Anzeichen von  Bauch- oder Rückenschmerzen . Wechselnde Lahmheiten weisen darauf hin, dass der Hund z.B. auf der einen Seite Schmerzen hat, mit der anderen Seite kompensiert und diese dadurch überlastet, so dass dann diese Seite mehr wehtut. 
   Verspannungen   
 Wer jemals unter einer ernsthaften Verspannung gelitten hat, weiß, wie furchtbar schmerzhaft das sein kann. Natürlich bekommen auch Hunde Verspannungen, und die tun genauso weh, auch wenn man äußerlich nichts davon sieht. Eine gute     Hunde-Physiotherapeutin     kann hier oft viel mehr ertasten als ein Tierarzt, und die verklebten Faszien und verhärteten Muskeln entsprechend behandeln. 
   Das Schmerzgesicht   
 Das sogenannte &quot; Schmerzgesicht &quot; sollten Sie unbedingt erkennen lernen, denn es ist ein häufiger Hinweis auf Schmerzen. Die Augen sind meist starr und weit aufgerissen oder fast zusammengekniffen bei &quot;gerunzelter Stirn&quot;, angespanntem Ohransatz bzw. flach angelegten Ohren. Der Gesichtsausdruck wirkt verspannt, die Maulspalten sind nach hinten gezogen und hinter den &quot;Mundwinkeln&quot; sind zwei bis drei Falten zu sehen, vor allem dann, wenn der Hund hechelt. Die Zunge hängt beim Hecheln nicht locker aus dem Fang, sondern ist löffelförmig oder an den Seiten leicht &quot;hochgerollt&quot;. 
   Dem Schmerz auf der Spur   
 Wenn sich Verhalten plötzlich verändert und/oder Sie Schmerzen bei Ihrem Hund vermuten, hilft oft ein kleines &quot;Tagebuch&quot;, Auslösern auf die Spur zu kommen. Wann zeigt der Hund das Verhalten und wie lange, was war davor, wie war das Wetter? Ein paar Stichpunkte können schon genügen, auch als Information für Ihren Tierarzt. So können Sie Ihrem Hund möglicherweise viel stilles Leid ersparen. 
  Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!   Ihr Team von FrostFutter.de  
  Bestes Futter für Ihr Tier!  #frostfutterdasoriginal   
 
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                            <updated>2020-12-14T10:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie hört meine Katze?</title>
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                                            Das Gehör von Katzen gehört zu den besten im Reich der Säugetiere. Sie hören leisere Geräusche als Hunde, höhere Geräusche als wir Menschen, und dazu haben sie noch ein paar Spezialitäten auf Lager.
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                   Wie hört meine Katze?   
  Das Gehör von Katzen gehört zu den besten im Reich der Säugetiere. Sie hören leisere Geräusche als Hunde, höhere Geräusche als wir Menschen, und dazu haben sie noch ein paar Spezialitäten auf Lager.  
 &amp;nbsp; 
   Schalldruck   
 Wie stark muss Schall sein, damit man ihn wahrnimmt? Ausgehend von der menschlichen Hörschwelle als Wert 1 misst man das als &quot;Schalldruckpegel&quot;. Ein Mensch kann also Schall wahrnehmen, der einen Wert von mindestens 1 Dezibel hat. Die Hörschwelle von Hunden liegt bei 0 dB, die der Hauskatze bei -10 dB! Katzen hören also viel, viel leisere Geräusche als wir. Das ist besonders nützlich, wenn man nicht über weitere Strecken, sondern im unmittelbaren Nahbereich jagt. Die Hörschwelle der Katze ist also bestens dafür geeignet, kleine Beutetiere zu belauern. 
 &amp;nbsp; 
 Die großen Ohrmuscheln der Katze dienen nicht nur dazu, Schall &quot;einzufangen&quot;, sie amplifizieren ihn auch. Im Bereich von ca. 2 bis 6 kHz können sie Schallwellen um das 2- bis 3fache verstärken. 
 &amp;nbsp; 
   Hörbereich   
 Die Frequenz könnte man als &quot;Tonhöhe&quot; bezeichnen. Der Hörbereich des Menschen liegt zwischen ca. 20 Hz im tiefen und ca. 20 000 Hz (20 kHz) im hohen Tonbereich. Frequenzen unter 16 Hz bezeichnen wir als Infraschall, Frequenzen über 21 kHz als Ultraschall. Der Hörbereich der Katze reicht von ca. 50 Hz bis 70 kHz! Sie hören im tiefen Bereich etwas weniger als wir, nehmen dafür aber viel, viel höhere Töne wahr. Am besten hören Katzen im oberen Frequenzbereich bis 50 kHz. 
 &amp;nbsp; 
 Die Geräusche, die Mäuse von sich geben, liegen an der oberen Grenze dieses Frequenzbereichs. Das Gehör ist perfekt auf das wichtigste Beutetier der Katze ausgerichtet. 
 &amp;nbsp; 
   Hörschärfe-Winkel   
 Katzen haben einen sehr kleinen Hörschärfe-Winkel. Damit bezeichnet man den kleinsten Winkel zwischen zwei Geräuschen, in dem diese noch getrennt wahrgenommen werden können. Sind die Geräuschquellen näher beieinander, sind sie für das jeweilige Gehör also nicht mehr einzeln zu unterscheiden. Wir Menschen haben einen Hörschärfe-Winkel von 8,4°, Katzen von 1,5°, also sehr viel kleiner und damit präziser. 
 &amp;nbsp; 
 Die Katze kann ihre Ohrmuscheln zudem um ca. 180° drehen. Das ist wichtig beim Lauern, denn wenn die Katze sich dabei bewegen müsste, könnte sie sich selbst durch Geräusche &quot;verraten&quot;. Mit ihren großen, beweglichen Ohren kann die Katze den Ursprung auch von Ultraschall-&quot;Geräuschen&quot; sehr genau orten. Außerdem kann sie die Ohren unabhängig voneinander bewegen, also zugleich Beutetiere belauern und potenzielle Gefahren bemerken. 
 &amp;nbsp; 
   Schall- und Luftdruck   
 Wir kennen den Effekt, dass Schall als Vibration körperlich spürbar ist, aus Discos und Clubs als &quot;wummernde&quot; Bässe. Damit wir Menschen Schall so wahrnehmen können, muss die Frequenz ziemlich tief und der Schalldruck stark sein. Katzen können das bei höheren, viel &quot;leiseren&quot; Geräuschen. 
 &amp;nbsp; 
 Die ausgeprägten Schnurrhaare der Katze sind ebenfalls beweglich und sehr empfindlich. Damit kann die Katze kleinste Veränderungen im Luftdruck wahrnehmen, etwa die leichte Luftbewegung, die durch die Bewegung einer Maus entsteht. Auch über die Pfotenballen nehmen Katzen Geräusche und Bewegung in Form von Vibrationen wahr – das können sogar taube Katzen. 
 &amp;nbsp; 
   Geräuschempfindlichkeit   
 Was ihnen bei der Lauerjagd auf kleine Beutetiere überaus nützlich ist, macht Katzen anfälliger für Stress durch Lärm. Sogar eine bestimmte Form der audiogenen, also durch Geräusche bedingten Epilepsie hat man beobachtet. An FARS (Feline Audiogenic Reflex Seizures) leidende Katzen haben Krampfanfälle, die durch Geräusche ausgelöst werden. Das Erstaunlichste: Bei den 96 erkrankten Katzen einer britischen Studie zu FARS war bei fast der Hälfte zuvor eine Gehörschädigung oder sogar Taubheit diagnostiziert worden. Das wirft die Frage auf, wie verschwommen die Grenze zwischen Schall und Vibration für Katzen tatsächlich sein könnte. 
 &amp;nbsp; 
 Aber auch ohne solche seltenen, dramatischen Erkrankungen kann Lärm schaden, denn er verursacht Stress. Und solcher Stress macht auf Dauer krank. Katzen sind eben sehr geräuschempfindlich. Darauf können wir Rücksicht nehmen und vor allem häufigen, starken Lärm vermeiden. 
  Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!   Ihr Team von FrostFutter.de    
 
 &amp;nbsp; 
  Bestes Futter für Ihr Tier! #frostfutterdasoriginal  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-11-13T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Tierschutzhund zieht ein - Teil 2</title>
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                                            Ihr Schützling ist wohlbehalten bei Ihnen angekommen und Sie lernen sich schon ein bisschen kennen. Wie geht es jetzt weiter? 
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                   Ein Tierschutzhund zieht ein   
   Teil 2   
  Ihr Schützling ist wohlbehalten bei Ihnen angekommen und Sie lernen sich schon ein bisschen kennen. Wie geht es jetzt weiter? Das ist natürlich sehr individuell abhängig von Charakter und Vorgeschichte Ihres neuen Freundes, aber die häufigsten Punkte wollen wir hier einmal ansprechen.  
   Weiterhin &quot;Safety First&quot;   
 Achten Sie unbedingt weiterhin auf Sicherheit. Lassen Sie Ihren Hund vorerst noch nicht frei laufen und achten Sie darauf, dass Haustür, Gartentor etc. gesichert sind. Kein Hund ist nach wenigen Wochen im neuen Zuhause zuverlässig auch in Ausnahmesituationen abrufbar. Ein Moment der Unachtsamkeit, ein plötzlicher Schreck, und womöglich ist Ihr Hund auf und davon. 
 Niemand lässt seinen Hund absichtlich entlaufen! Es ist immer ein Versehen, ein Schreck, ein unerwartetes Vorkommnis, das zu einer weiteren Suchmeldung nach einem entlaufenen Vierbeiner führt. Sorgen Sie einfach für Sicherheit und lassen Sie die Leine dran. 
   Ruhe, Ruhe, Ruhe   
 Ihr Hund hat viel Schlaf nachzuholen und viel zu verarbeiten. Ein Leben im Tierheim ist stressig, von einem längeren Transport aus dem Ausland ganz zu schweigen. Bei der Ankunft und in den Tagen danach sind viele Hunde so damit beschäftigt, sich im neuen Zuhause zurechtzufinden, die neuen Lebensgefährten einzuschätzen etc., dass sie noch gar nicht tief und fest schlafen können. Dafür muss man sich erst einmal sicher fühlen! 
 Lassen Sie sich also nicht durch munteres bis aufgedrehtes Verhalten zu Beginn dazu verführen, zu viel &quot;Programm&quot; zu machen. Nach einer anstrengenden Zeit muss man sich einfach erholen. 
   Ernährungsumstellung   
 Wir haben alle das Ziel, unseren Hund möglichst gesund, frisch und hochwertig zu ernähren. Bedenken Sie aber, dass Sie einen Hund aufgenommen haben, der womöglich längere Zeit nicht gut ernährt wurde oder gar Hunger gelitten hat. Sie sollten also damit rechnen, dass eine gesunde Verdauung auch ihre Zeit braucht. Manche Hunde kennen weder frisches Fleisch noch Gemüse, weil sie sich bisher von Essensresten und Abfall ernähren mussten. In den meisten Tierheimen gibt es Trockenfutter, in Stationen im Ausland teils selbst gekochten &quot;Brei&quot; aus dem großen Kessel mit allem, was eben verfügbar ist. Wenn Ihr Hund also zögerlich oder gar nicht frisst, liegt das oft am ungewohnten Futter. Kommen Sie ihm ein bisschen entgegen, füttern Sie das, was er mag, und stellen Sie ganz allmählich auf gesunde Nahrung um. 
 Auch die Verdauung und der ganze Stoffwechsel müssen sich umstellen. Lassen Sie dem Organismus Ihres Hundes auch in dieser Hinsicht ein bisschen Zeit und freuen Sie sich auf die positiven Veränderungen, die kommen werden. 
   Hundebegegnungen   
 Neben Schwierigkeiten mit der Stubenreinheit oder bestimmten Ängsten treten nicht selten Probleme mit fremden Artgenossen auf. Damit rechnen viele Menschen nun gar nicht, denn im Tierheim, der Auffangstation etc. war der Hund doch auch mit vielen anderen Hunden zusammen. 
 Dieses Zusammenleben, teils auf engem Raum mit knappen Ressourcen, war ja keineswegs freiwillig. Außerdem lebt Ihr Hund mit den anderen Hunden im Park ja nicht zusammen, er begegnet ihnen nur. Und er hat neuerdings &quot;eigene&quot; Dinge, die ihm kostbar sind: Feste Bezugspersonen, das sichere Haus, den Futternapf, den Leckerlibeutel … Nehmen Sie es nicht allzu schwer, wenn Ihr Hund jetzt, vielleicht nur vorübergehend, auf allzu große Nähe fremder Artgenossen keinen Wert legt oder Ressourcen verteidigt. Helfen Sie ihm einfach, sich sicher zu fühlen. 
 &quot;Hündisch&quot; ist auch nicht gleich &quot;Hündisch&quot;. Gerade Spezialisten wie Meutehunde, Windhunde oder Herdenschützer oder allgemein reizarm aufgewachsene Hunde hatten in ihrem bisherigen Leben womöglich kaum Kontakt zu andersartigen Hunden. Schimpfen Sie Ihren Hund niemals dafür, dass er Aggressionsverhalten zeigt! Knurren, Bellen etc. sind Kommunikation, Warnungen, die uns Information und Zeit zum Handeln geben. Wenn Sie unsicher sind, was Sie tun können, ziehen Sie einen gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer hinzu. 
   Und wie weiter?   
 Es ist so spannend, ein Lebewesen richtig kennenzulernen! Das Verhalten Ihres neuen Freundes wird sich über die kommenden Wochen und Monate wahrscheinlich sehr verändern, wenn er immer mehr &quot;angekommen ist&quot; … sich sicher fühlt, ausgeruht ist und genug zu Fressen bekommt. Seien Sie darauf gefasst, neue Seiten an ihm zu entdecken, und probieren Sie gemeinsam Neues aus. Immer in seinem Tempo, mit Gelassenheit und Verständnis – so wachsen Sie zusammen. 
  Wir wünschen Ihnen eine schöne erste gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund und eine weiterhin erfolgreiche Eingewöhnung.&amp;nbsp;   Ihr Team von FrostFutter.de    
 
 &amp;nbsp; 
  Bestes Futter für Ihr Tier! #frostfutterdasoriginal  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-11-02T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Tierschutzhund zieht ein - Teil 1</title>
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                                            Eine seriöse Tierschutz-Organisation ist gefunden, Ihren zukünftigen vierbeinigen Mitbewohner haben Sie idealerweise bereits ein wenig kennengelernt und der Einzugstermin rückt immer näher? Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Tage zuhause und bei möglichen Startschwierigkeiten.
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                   Ein Tierschutzhund zieht ein   
   Teil 1   
  Eine seriöse Tierschutz-Organisation ist gefunden, Ihren zukünftigen vierbeinigen Mitbewohner haben Sie idealerweise bereits ein wenig kennengelernt und der Einzugstermin rückt immer näher? Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Tage zuhause und bei möglichen Startschwierigkeiten.  
  Ein wenig Ausstattung  
 Neben den &quot;üblichen&quot; Dingen, die zur Grundausstattung für jeden Hund gehören, empfehlen sich ein paar Extras. Ein gut sitzendes Geschirr plus Halsband (Leine an beides!) oder ein Sicherheitsgeschirr verhindern, dass ein möglicherweise schreckhafter Neuankömmling aus einem normalen Halsband entwischt. Bitte seien Sie sehr auf Sicherheit bedacht, denn gerade Hunde aus dem Auslandstierschutz sind anfangs manchmal ängstlich und schnell überfordert. Das macht ihre Reaktionen teils unberechenbar. 
 Wählen Sie eine nicht zu kurze Leine, damit der Hund ein wenig Platz zum Ausweichen hat. Zu lang sollte sie auch nicht sein, sonst können Sie einen vor Schreck losschießenden Hund womöglich nicht sicher halten. 2-5 Meter Länge sind ideal. Verwenden Sie gerade am Anfang keinesfalls eine Ausziehleine! Wenn Ihnen das Gehäuse aus der Hand rutscht, auf den Boden knallt und den Hund erschreckt, wird er von dem klappernden Ding &quot;verfolgt&quot; und ergreift erst recht die Flucht. Für lange Schlepp- und Ausziehleinen ist später noch Zeit genug. 
 Manche Hunde freuen sich, gleich zum Kuscheln aufs Sofa zu kommen. Andere brauchen viel Zeit. Am besten richten Sie eine große Box gemütlich ein, die immer offen ist und die dem Hund als Rückzugsort dienen kann. Dort sollte er auch nicht gestört werden. Ruhe ist wichtig fürs &quot;Ankommen!&quot; Gesunde, erwachsene Hunde ruhen ca. 17 Stunden pro Tag, Welpen, alte oder kranke Hunde 20 bis 22 Stunden.  Bei der Eingewöhnung kann auch ein Adaptil-Halsband unterstützen. 
  Die ersten Tage  
 Am Anfang heißt es vor allem:  Zusätzlichen Stress vermeiden . Ihr Hund hat wahrscheinlich mehr als genug damit zu tun, sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Bremsen Sie begeisterte Kinder und vertrösten Sie neugierigen Besuch auf nächste Woche. Sie selbst haben idealerweise zwei, drei Wochen Urlaub, damit Sie sich in aller Ruhe um Ihren Schützling kümmern können. 
 Ein &quot;Kardinalfehler&quot; beim Start in ein neues Hundeleben ist zu viel Action. Gehen Sie anfangs nur &quot;Mini-Gassis&quot;, immer dieselbe kurze Strecke. Hunde brauchen Bewegung, aber Ihr Hund braucht vor allem erst einmal  Sicherheit . Denken Sie daran, dass ein Kilometer Neuland auch zahllose neue Eindrücke beinhaltet. Machen Sie anfangs also lieber langsam, auch wenn Ihr Hund brav mitläuft. Wenn er sehr hibbelig und offenbar rasend neugierig auf alles ist, gilt das erst recht! Ein solches Verhalten weist meistens eher auf Stress und Überforderung hin als auf Spaß und Neugier. 
  Lassen Sie sich und Ihrem Schützling Zeit. Die Welt läuft Ihnen nicht davon.  
  Kleine Startschwierigkeiten  
 Dass ein Hund aus Zwingerhaltung oder von der Straße nicht von Anfang an stubenrein sein kann, ist den meisten neuen Hundeeltern bewusst. Seien Sie aber auch vorbereitet auf mögliche Schwierigkeiten, die auch eine seriöse Tierschutz-Organisation Ihnen nicht mitteilen konnte, weil sie erst in einer häuslichen Umgebung auftreten können. Dazu gehören etwa unterschiedliche Bodenbeläge (im Tierheim liegt eher kein Parkett), die spiegeln oder sehr glatt sind. Übergänge, Durchgänge, Türen, Treppen etc. sind ebenfalls Stellen, an denen Sie dem Hund Zeit lassen sollten. All das ist kein Drama, haben Sie Geduld. 
 Wenn Ihr Hund Straßenverkehr, Autos, Züge, Kinderwagen und Einkaufstrolleys nicht gewöhnt ist, beginnen Sie in winzig kleinen Schritten, ihn daran zu gewöhnen. &quot;Zerren&quot; Sie ihn keinesfalls durch Situationen hindurch, die ihm sichtlich nicht geheuer sind! Er darf Dinge in seinem Tempo kennenlernen. 
   Einzige Ausnahme:   Zeigt der Hund nach Tagen oder gar Wochen immer noch Angst vor Ihnen oder anderen Personen im Haushalt, holen Sie sich sofort Unterstützung durch einen gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer. 
 Ansonsten werden Sie etwaige Startschwierigkeiten mit Geduld, Verständnis und in kleinen Schritten schon gemeinsam meistern. Lassen Sie Ihren Hund das neue Leben langsam erkunden und denken Sie daran, dass er Pausen und viel Ruhe braucht. 
  Wir wünschen Ihnen eine schöne erste gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund und eine erfolgreiche Eingewöhnung.&amp;nbsp;   Ihr Team von FrostFutter.de    
 
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  Bestes Futter für Ihr Tier! #frostfutterdasoriginal  
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            <title type="text">Boxentraining für Katzen</title>
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                                            Viele Katzen hassen ihre Transportbox geradezu. Kein Wunder, denn meistens müssen sie da nur hinein, wenn es zum Tierarzt geht! Der Stress beginnt häufig schon, wenn man die Transportbox z.B. aus dem Keller holt … und die Katze sich sofort versteckt.
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                   Boxentraining für Katzen   
  Viele Katzen hassen ihre Transportbox geradezu. Kein Wunder, denn meistens müssen sie da nur hinein, wenn es zum Tierarzt geht! Der Stress beginnt u.U. schon, wenn man die Transportbox z.B. aus dem Keller holt … und die Katze sich sofort versteckt. Hier helfen uns wieder der Clicker und viel Geduld!  
   1. Vorbereitung   
 Sollte Ihre Katze schon beim Anblick ihrer Box die Flucht ergreifen, lohnt es sich wahrscheinlich, eine neue Box zu kaufen, die ganz anders aussieht. So beginnen Sie das Training bei 0 und nicht bei -10. Bringen Sie die Box in Haus oder Wohnung und lassen Sie sie erst einmal einfach nur an wechselnden Orten offen herumstehen. Wenn Sie und Ihre Katze schon die &quot;Stubenlöwen&quot;-Übungen absolviert haben, wissen Sie, worauf es beim Clickern ankommt. Falls nicht, sollten Sie diese auf jeden Fall zuerst üben, denn so ein Training beginnt man besser nicht mit einem echten Knackpunkt … 
   2. Target-Training   
 Die erste Übung fürs Boxentraining ist eine klassische Bodentarget-Aufgabe! Wir konditionieren zunächst eine kuschelige Matte (oder ein Kissen etc.), die später als Einlage in die Box kommt. Erst einmal brauchen wir nur die Einlage! Während dieser Trainingsphase steht die Box selbst weiterhin &quot;unbeachtet&quot; an verschiedenen Stellen herum.  Soll die Katze beim Nasentarget einen Gegenstand mit der Nase berühren, so wollen wir ihr jetzt beibringen,&amp;nbsp; etwas mit den Pfoten zu berühren und sich schließlich darauf niederzulassen . Wir beginnen also wieder, jedes Interesse an der Matte zu&amp;nbsp; clicken &amp;nbsp;und zu&amp;nbsp; belohnen .       Wichtig       :   &amp;nbsp;In dieser Phase kullern Sie die Belohnung von der Matte weg! &amp;nbsp;So kann die Katze das Ziel gleich noch einmal anlaufen.    Mögliche Trainingsschritte:  &amp;nbsp; Matte anschauen – näher herangehen – an der Matte schnuppern – mit der Pfote antapsen – eine Pfote drauf – zwei Pfoten – drei Pfoten – vier, juhu!  
   3. Verweilen   
 Geht die Katze zuverlässig auf die Matte, sobald Sie diese präsentieren, zögern Sie den ersten Click ein wenig hinaus – belohnt wird jetzt nicht mehr &quot;draufgehen&quot;, sondern &quot; draufbleiben &quot;. Solange die Katze auf der Matte bleibt, gibt es gleich mehrere Clicks und Leckerlis nacheinander, und zwar auf der Matte! Jetzt möchten wir ja nicht, dass sie wieder hinläuft, sondern dass sie drauf bleibt. Parallel bauen Sie die Box auseinander (die meisten kann man in oberen und unteren Teil trennen) und lassen die Teile in der Nähe herumliegen. 
   4. Reingehen   
 Jetzt fügen Sie Matte und Box zusammen. Beginnen Sie mit der Matte in der unteren Hälfte der Box – die Katze kennt die Matte ja als Target. Gehen Sie ein paar Trainingsschritte zurück, denn &quot;Matte in was drin&quot; ist neu! Belohnen Sie sie wie zuvor fürs Hingehen ( Leckerlis wegkullern ) und besonders fürstlich fürs Hinsetzen oder Hinlegen ( Leckerlis direkt auf der Matte geben ). Geht die Katze zuverlässig an mehreren Tagen nacheinander auf die Matte, kommt der obere Teil der Box dazu, aber ohne Tür! Die Katze darf jederzeit wieder hinauslaufen, aber wenn sie sitzen bleibt, wird sie drin besonders toll belohnt. 
 Wenn das gut klappt, clicken Sie nur noch, wenn die Katze ganz in der Box ist. Solange sie in der Box bleibt, können Sie anfangs alle paar Sekunden clicken und drin belohnen! Führen Sie jetzt ein Signal ein für &quot;Geh in deine Box&quot; – ein Wort, das Sie immer sagen, kurz bevor die Katze die Box betritt. Das Ziel ist, dass Sie Ihre Katze mit diesem Wort in die Box schicken können:&amp;nbsp; &quot;Ins Häuschen!&quot; – Katze geht in die Box – Click und Schinken in der Box reichen.  
    5. Tür zu    
 Wenn die Katze eine Minute lang ruhig in der offenen Box sitzen bleibt, kommt die Tür dazu. Aber die wird natürlich nicht gleich geschlossen! Erst einmal geht die Katze nur in die Box und Sie berühren kurz die Tür –&amp;nbsp; Click, &amp;nbsp; Belohnung . Dann bewegen Sie die Tür ganz leicht –&amp;nbsp; Click, Belohnung. &amp;nbsp;Wenn Ihre Katze die Box verlässt, hat die Übung zu lang gedauert oder der Trainingsschritt war zu groß! Schrauben Sie die Anforderungen wieder ein bisschen herunter. 
 Bleibt die Katze liegen, wenn Sie kurz die Tür schließen, dehnen Sie die Zeit langsam aus. Belohnen Sie immer durch die Gittertür nach drinnen! Halten Sie die Zeit in der Box so kurz, dass die Katze sie entspannt meistert. Nun üben Sie auch das Bewegen, Hochheben und Abstellen der Box in kleinen Schrittchen! Im Zweifel gehen Sie immer ein paar Trainingsschritte zurück, wenn Ihre Katze sich in der Situation nicht wohl zu fühlen scheint. 
 Geduld zahlt sich aus. Denken Sie auch daran, die Box nach dem &quot;Einsatz&quot; beim Tierarzt-Besuch o.ä. wieder positiv &quot;aufzuladen&quot;, also für Ihre Katze mit schönen Dingen zu verbinden. Sie wissen ja jetzt, wie das geht! 
 
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                            <updated>2020-09-20T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was macht eigentlich … der Magen?</title>
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                                            Wir machen uns viele Gedanken darum, was unseren Hunden gut bekommt. Aber was passiert eigentlich genau mit dem Futter im Bauch unseres Vierbeiners? In dieser kleinen Artikel-Serie widmen wir uns dem Weg der Nahrung von vorne bis … nun, hinten.
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                  Was macht eigentlich … der Magen?  
  Wir machen uns viele Gedanken darum, was unseren Hunden gut bekommt. Aber was passiert eigentlich genau mit dem Futter im Bauch unseres Vierbeiners? In dieser kleinen Artikel-Serie widmen wir uns dem Weg der Nahrung von vorne bis … nun, hinten.  
   Der Verdauungstrakt   
 Der Magen-Darm-Trakt von Fleischfressern ist recht kurz im Verhältnis zum Körpergewicht. Selbst der von Hunden als Fast-Alles-Fressern ist viel kürzer und einfacher &quot;gebaut&quot; als unserer oder gar der Verdauungstrakt von Wiederkäuern. 
 Der Magen einer Hauskatze fasst etwa 0,3-0,35 Liter. Beim Hund kann der Magen, wenn er ganz gefüllt ist, bis zu 1/3 des Bauchraums einnehmen. Im Grunde ist der Magen ein Sack aus Muskelgewebe. Seine Aufgabe besteht darin, die Nahrung mechanisch zu vermischen und chemisch für die Verdauung im Darm vorzubereiten. 
   Die Magenwand   
 Katzen und Hunde kauen ihre Nahrung kaum, zerkleinern sie im Maul also nur grob. Deshalb enthält ihr Speichel auch kaum Verdauungsenzyme, die schon mal mit der Arbeit beginnen könnten. Er sorgt eher dafür, dass die Nahrung gut durch die Speiseröhre rutscht. 
 Im Magen werden zunächst potenziell krank machende Keime im Futter bekämpft. Der Magensaft ist so sauer (bei der Katze etwa pH 2), dass er Bakterien abtötet. Die Salzsäure wird von bestimmten Drüsen (Wandzellen) der Magenwand produziert. 
 Damit der Magen sich dadurch nicht selbst verdaut, bilden andere Drüsen (Schleimzellen) eine schützende Schleimschicht zwischen Magenwand und -inhalt. Weitere Drüsen in der Magenschleimhaut produzieren Verdauungsenzyme (Hauptzellen). 
 Dann gibt es noch Drüsen für die Magenhormone (Argentaffine Zellen) wie das Gastrin, die Hunger und Verdauung mit regulieren. Sie &quot;melden&quot; z.B. dem Gehirn, wie voll der Magen ist und wie sauer der Inhalt. 
   Die erste Bearbeitung   
 Die Verdauungsenzyme im Magen werden durch den sauren Magensaft aktiviert. Sie schließen Fette und Eiweiß aus der Nahrung auf. Diese Enzyme beginnen sozusagen schon mal mit der chemischen Zerkleinerung des Futters. 
 Dabei wird alles gut durchgemischt durch die Muskelbewegung des Magens. Je nach Nahrung wird dieser Brei mehrere Stunden im Magen gespeichert und dann portionsweise an den Dünndarm abgegeben. 
 Der Magenausgang zum Dünndarm öffnet sich, wenn der Mageninhalt eine bestimmte &quot;Füllmenge&quot; und passenden pH-Wert hat. 
    Was kann schiefgehen?    
 Das System von schützenden, aktivierenden und steuernden Vorgängen, das hier sehr einfach dargestellt wird, ist natürlich eigentlich sehr kompliziert. Man kann es sich ungefähr so vorstellen: 
 Muskeln melden Energiebedarf. Das Gehirn &quot;sagt&quot; das den Magenhormonen, die das Gefühl von Hunger erzeugen. Zur Vorbereitung auf die Nahrung werden Säure und Schleim produziert. Ist der Magen voll, melden die Hormone &quot;wir sind jetzt satt&quot;! und die eigentliche Verdauung kommt in Gang. 
 In einem so komplexen System kann immer etwas schiefgehen.  Der häufigste Auslöser ist Stress: Auch unseren Tieren schlägt er auf den Magen.  
 Stress, außergewöhnliche Anstrengung etc. können die Drüsen in der Magenwand daran hindern, genug Magensaft in der richtigen Zusammenstellung zu produzieren. Es ist also zu wenig Magensaft da, oder er ist nicht sauer genug, oder es wird zu lange weiter Säure produziert, obwohl sie nicht mehr benötigt wird. 
 Ist der Brei aus Nahrung und Magensaft nicht sauer genug, vermehren sich die Bakterien, die mit dem Futter aufgenommen wurden. Sie lassen sich das Futter sozusagen selbst schmecken und produzieren bei ihrer Verdauung unter anderem Gase im Magen. 
 Ist die Muskelarbeit des Magens durch Stress oder Schmerzen gestört, wird der Magenbrei nicht richtig durchmischt, also auch nicht gut vorzerkleinert. Dann kann die Nahrung erst recht &quot;wie ein Stein&quot; im Magen liegen. 
 Stress oder auch zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten können dafür sorgen, dass zu viel Magensäure produziert wird. Die brennt genau wie bei uns! Viele Hunde fressen dann Gras, um überschüssige Verdauungssäfte auszuwürgen, oder spucken (typischerweise morgens nach der längsten Fresspause) gelben Schleim. 
 Neben der richtigen Zusammensetzung und guten Qualität des Futters spielt also auch die sonstige Verfassung des Tiers – sein Stresslevel, Aktivitätsniveau etc. – eine große Rolle bei möglichen Verdauungsproblemen.   
 
  BARF FrostFutter für Hunde und Katzen #frostfutterdasoriginal  
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                            <updated>2020-08-31T08:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Tricktraining für Hunde - Teil 3</title>
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                                            Im 2. Teil unserer Tricktraining-Serie haben Sie schon das Nasentarget kennengelernt: Die Hand, die der Hund mit der Nase anstupsen soll (Handtouch). Genauso kann Ihr Hund auch lernen, alles Mögliche mit den Pfoten zu berühren.
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                  Tricktraining für Hunde  
  Teil 3  
  Im 2. Teil unserer Tricktraining-Serie haben Sie schon das Nasentarget kennengelernt: Die Hand, die der Hund mit der Nase anstupsen soll (Handtouch). Genauso kann Ihr Hund auch lernen, alles Mögliche mit den Pfoten zu berühren.  
   Pfotentarget  
   Ziel:  Der Hund berührt ein Target mit einer Pfote  Als Bodentarget eignen sich für den Anfang  runde, flache Gegenstände  wie Topfuntersetzer, runde Pappscheiben, für ganz kleine Hunde auch Bierdeckel o.ä. Es sollte eher fest sein und nur so hoch, dass es sich spürbar vom Boden abhebt, der Hund aber die Pfote nur ganz wenig anheben muss. 
   Zwischenschritte:   Nun geht es wieder ans  Topfschlagen ! Das Pfotentarget trainieren Sie nach demselben Prinzip wie den Handtouch. Legen Sie den neuen Gegenstand vor sich auf den Boden und warten Sie auf kleine Zwischenschritte, die Sie belohnen können:   das Target anschauen, ein Schrittchen darauf zu, das Target anschnuppern etc  .   bis eine Pfote auf dem Target landet  . Denken Sie daran, genug Pausen zum Nachdenken zu lassen – nie zu lange an einem Stück trainieren, lieber mehrmals kurze Einheiten.   Wichtig:   Kullern Sie die Belohnung vom Target weg! Ziel der Übung ist ja, dass der Hund das Target anläuft und drauftapst. Wenn das zuverlässig klappt, führen Sie ein Kommando wie &quot;Taps&quot; o.ä. dafür ein, das Ihnen das weitere Training mit Varianten sehr erleichtern wird. 
  Varianten  
 Mit dem so einfachen Trick &quot;Pfotentarget&quot; kann man einen Hund im Prinzip schon jahrelang beschäftigen. Lassen Sie sich inspirieren! 
   Stillstehen   Ein Bodentarget eignet sich gut, um &quot;Steh&quot; oder &quot;Posen&quot; aufzubauen. Dazu sollte das Bodentarget groß genug für beide Vorderpfoten sein. Gehen Sie wie oben beschrieben vor, aber jetzt sollen beide Pfoten auf dem Target landen! Wenn das sicher klappt, verlängern Sie in Mini-Schritten die Zeit bis zum Click, so dass der Hund allmählich immer länger still steht. Geben Sie dem Verhalten einen anderen Namen! &quot; Taps &quot; heißt hinlaufen und drauftapsen ( Click &amp;amp; Belohnung ), &quot; Posen &quot; heißt still darauf stehen bleiben  (Click &amp;amp; Belohnung erst nach ein bisschen stillhalten ). Hunde sind da sehr genau. 
   Schicken   Das Ziel ist, den Hund aus größerer Entfernung, über Hindernisse etc. zum Bodentarget schicken zu können. Beginnen Sie zunächst damit, den Hund aus immer weiterer Entfernung zum bekannten Target zu schicken bzw. das Target schrittchenweise immer weiter weg zu legen. Bauen Sie Hindernisse ein, die der Hund umrunden oder überspringen muss (sofern er gesund ist!). Schafft er es auch, aus einem anderen Zimmer zum Target zu laufen, hat er die Aufgabe wirklich gut verstanden! 
   Mehrere Targets   Sie können auch weitere Bodentarget dazu nehmen. Legen Sie das bekannte und das neue Target etwa auf 10 Uhr und 2 Uhr vor sich hin und wenden Sie Körper und Blick deutlich in Richtung des einen Targets. Tapst Ihr Hund darauf, Click und Belohnung wegkullern! Jetzt wenden Sie sich wieder mit dem ganzen Körper, Blick etc. dem anderen Bodentarget zu und warten ab, ob er auf die richtige Idee kommt oder sich zumindest für das zweite Target interessiert. Ihren &quot;Hinweis&quot;, welches Target gemeint ist, können Sie schrittchenweise auf einen Blick und/oder Fingerzeig reduzieren. Steigern Sie dann erst langsam den Abstand zwischen den beiden Targets! 
   Namen unterscheiden   Sie können den Pfotentargets auch &quot;Namen&quot; geben, um den Hund gezielt zu einem bestimmten hin zu schicken. Dazu sollten die Gegenstände sich deutlich unterscheiden: Ein Topfdeckel, ein Bierfilz, ein Buch … Bauen Sie dazu jeden Gegenstand einzeln auf wie im ersten Schritt. Statt &quot;Taps&quot; führen Sie dann als Kommando den Namen des Targets ein: &quot;Deckel&quot;, &quot;Prost&quot;, &quot;Lesen&quot;, was Ihnen gefällt! 
   Hau drauf!   Was könnte Ihr Hund noch alles mit der Pfote berühren? Ein Glöckchen, eine Klingel, einen Schalter, einen Buzzer, zwei verschiedene Buzzer? Ihre Hand, Ihr Knie, Ihre Schuhspitze? Mit einer bestimmten Pfote, oder egal mit welcher?  Finden Sie ein Target, das groß genug für alle vier Pfoten ist? Wie wäre es mit &quot;Steh auf dem Fußabstreifer&quot;, während Sie sich in Ruhe die Stiefel anziehen …? 
  Die Möglichkeiten, sich und den Hund mit Pfotentargets zu amüsieren, sind schier unendlich und immer wieder einfach lustig.  Wir wünschen Ihnen viel Spaß!    
 
  Bestes BARF FrostFutter für Hunde und Katzen #frostfutterdasoriginal  
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                            <updated>2020-08-24T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Tricktraining für Hunde - Teil 2</title>
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                                            Nachdem Sie und Ihr Hund den Spaß am Clicker entdeckt haben, kann es nun an die ersten Tricks gehen! Bisher war jedes neue Verhalten an der Kiste &quot;richtig&quot;. Jetzt haben wir ein bestimmtes Verhalten im Kopf, das der Hund zeigen soll. Wie machen wir ihm das begreiflich? Indem wi...
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                   Tricktraining für Hunde   
  Teil 2  
  Nachdem Sie und Ihr Hund den Spaß am Clicker entdeckt haben, kann es nun an die ersten Tricks gehen! Bisher war jedes neue Verhalten an der Kiste &quot;richtig&quot;. Jetzt haben wir ein bestimmtes Verhalten im Kopf, das der Hund zeigen soll. Wie machen wir ihm das begreiflich? Indem wir uns dahin vorarbeiten, vom Groben zum Feinen sozusagen. Nehmen wir als Beispiel unseren ersten Trick:&amp;nbsp; den Handtouch.   
  Handtouch  
    Ziel :&amp;nbsp;Der Hund stupst mit der Nase Ihre Faust / Finger an.   
 Strecken Sie die Faust – bei kleinen oder schüchternen Hunden zwei Finger – mit dem Handrücken zum Hund seitlich aus, so dass er die Hand leicht erreichen kann. Nicht auf ihn zu bewegen! Neugierig, wie unsere Hunde sind, wird er sich die Hand anschauen wollen, ob vielleicht etwas Gutes darin steckt. Stupst er dabei zufällig beim ersten Mal die Hand an –&amp;nbsp; Click und Belohnung &amp;nbsp;(erst nach dem Click zur Belohnung greifen!). 
    Zwischenschritte:   &amp;nbsp;Guckt der Hund die Hand nur leicht verwundert an, clicken Sie dieses Interesse an der Hand. Hund schaut die Hand an –&amp;nbsp; Click und Belohnung ! Geht der Hund einen Schritt auf die Hand zu, streckt die Nase in Richtung Hand etc., belohnen Sie auch das.&amp;nbsp;  Jedes Verhalten in Richtung Ihrer Hand wird belohnt.  &amp;nbsp;Dann steigern Sie schrittchenweise die Schwierigkeit: Nun gibt es den Click nur noch für eine deutliche Bewegung in Richtung der Hand etc. so lange, bis die Hundenase Ihre Hand anstupst. 
   Stellen Sie sich das Prinzip ungefähr so vor wie Topfschlagen! Click bedeutet warm, richtige Richtung. Kein Click bedeutet kalt, die Richtung lohnt sich nicht.   
    Praktischer Nutzen:   &amp;nbsp;Der Handtouch eignet sich wunderbar dafür, den  Hund zu positionieren, ohne an ihm herumzuzerren.  Er soll im Restaurant auf die andere Seite Ihres Stuhls, im Bus ein Stück beiseite, auf dem engen Weg an den Wegrand – mit dem Handtouch können Sie ihm ganz genau sagen, wo er hin soll! 
    Spiel:   &amp;nbsp;Ein tolles Spiel auf Basis des Handtouchs ist &quot; Pingpong &quot;. Lassen Sie den Hund zwischen sich hin und her laufen, von Handtouch zu Handtouch! Vor allem Kindern macht das großen Spaß (und es ist ein &quot;sicheres Spielen&quot; mit dem Hund). Beginnen Sie in geringer Entfernung und rücken Sie dann langsam immer weiter auseinander. Geben Sie Kindern aber lieber keinen Clicker in die Hand, es reicht auch, wenn sie ein Leckerli aus der Hand fallen lassen. 
  Einparken  
    Ziel :&amp;nbsp;Der Hund setzt sich zwischen Ihre Füße.   
 Dazu sollte Ihr Vierbeiner schon ein &quot;Sitz&quot; können. Stellen Sie sich mit weit gespreizten Beinen hin und locken Sie Ihren Hund mit Futter in der Hand zwischen Ihre Füße. Das ist vielen Hunden ein wenig unheimlich, deshalb dürfen Sie hier ruhig ein bisschen mit dem &quot;Wurstzipfel winken&quot;. Geben Sie Ihr Signal für &quot;Sitz&quot;. Sobald der Hundepo den Boden berührt, Click und er bekommt das Leckerli! 
     Zwischenschritte  :  &amp;nbsp;Üben Sie zunächst das &quot;Sitz&quot; in verschiedenen Positionen. Viele Hunde haben &quot;Sitz&quot; nur so gelernt: Mensch steht frontal vor mir, hebt den Zeigefinger, beugt sich leicht vor und sagt &quot;Sitz&quot;. Soll er sich zwischen Ihre Füße setzen, fehlt der größte Teil davon, und er versteht Sie nicht! Bringen Sie ihm also mit Hilfe des Clickers erst einmal in kleinen Schritten bei, was &quot;Sitz&quot; wirklich heißt, nämlich:&amp;nbsp; Setz dich, wenn ich &quot;Sitz&quot; sage – egal ob ich liege, mit dem Rücken zu dir stehe oder Polka tanze &amp;nbsp;(nur für sehr Fortgeschrittene ;-) ). 
    Praktischer Nutzen:   &amp;nbsp;Einparken ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihrem  Hund Sicherheit zu geben  und ihn gleichzeitig &quot;aus dem Weg&quot; zu halten, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln. In einer Situation, die ihm nicht geheuer ist, etwa in einer Gondel beim Wandern oder wenn ein besonders lautes Fahrzeug vorbeifährt, findet er so bei Ihnen Schutz. 
    Spiel:   &amp;nbsp;Mehrere Personen (die groß genug sein sollten …) stellen sich hintereinander auf wie beim Bockspringen. Der Hinterste in der Reihe lässt den Hund einparken, belohnt ihn, schickt ihn weiter zum Nächsten und so fort. 
   Viel Vergnügen!   
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            <title type="text">Tricktraining für Hunde - Teil 1</title>
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                                            Beschäftigung bei jedem Wetter, geistige Auslastung und Spaß an gemeinsamen Erfolgserlebnissen – all das bringt Tricktraining! Schöner Nebeneffekt: Je mehr Spaß Ihr Hund an der Zusammenarbeit mit Ihnen hat, desto besser wird er sich auch im Alltag an Ihnen orientieren.
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                  Tricktraining für Hunde  
  Teil 1 - So klappt&#039;s!  
   Beschäftigung bei jedem Wetter, geistige Auslastung und Spaß an gemeinsamen Erfolgserlebnissen – all das bringt Tricktraining! Schöner Nebeneffekt: Je mehr Spaß Ihr Hund an der Zusammenarbeit mit Ihnen hat, desto besser wird er sich auch im Alltag an Ihnen orientieren.   
  Grundlagen  
 Zunächst einmal müssen wir dem Hund verständlich machen, was wir von ihm möchten. Bei&amp;nbsp; &quot;Komm mal her&quot; &amp;nbsp;reicht noch eine einladende Stimme und Körpersprache, bei&amp;nbsp; &quot;dreh dich um deine Hinterbeine&quot; &amp;nbsp;wird das schwierig. Auch ein Leckerli vor die Nase zu halten, hilft nur begrenzt weiter: Erstens lässt sich damit vieles an Tricks gar nicht erzielen und zweitens nimmt der Hund so hauptsächlich das Leckerli wahr, statt die Aufgabe zu verstehen. Wir brauchen also eine &quot;Brücke&quot; zwischen dem Verhalten, der Bewegung des Hundes, und der Belohnung dafür. 
 Dazu eignet sich am besten ein so genanntes&amp;nbsp; &quot;Marker-Signal&quot; , wie ein Clicker oder ein bestimmtes Wort. Dieses Geräusch &quot;markiert&quot; für den Hund genau das Verhalten, für das es eine Belohnung gibt. Wenn Sie keinen Clicker verwenden möchten, nehmen Sie ein kurzes, prägnantes Wort wie &quot;top&quot; oder &quot;yep&quot; (nichts, was Sie im Alltag oft sagen). Stellen Sie sich vor, dass Sie mit dem Marker ein Verhalten &quot;einfangen&quot;, wie ein Bild mit der Kamera.&amp;nbsp; Click ! 
 Ehe wir diesen Marker nun fürs Training nutzen können, muss der Hund erst einmal verstehen, was er bedeutet:&amp;nbsp; Belohnung kommt! &amp;nbsp;Wir verknüpfen also das Geräusch/Wort mit etwas Gutem. Das muss nicht immer Futter sein, aber fürs Tricktraining eignen sich Leckerlis als Belohnung am besten, weil sie den Fluss des Übens am wenigsten unterbrechen. Die Leckerlis sollten weich und klein sein – der Hund soll nichts zu Kauen haben, sondern einen &quot;guten Geschmack auf der Zunge&quot;.&amp;nbsp;   Wichtig : Erst Click/Wort, dann nach den Leckerchen greifen!  
 Nun geben Sie das Marker-Signal – Sie clicken oder sagen Ihr Wort – und sofort danach ein Leckerli. Der Hund muss dafür noch gar nichts tun, wir verknüpfen erst einmal das Geräusch mit &quot;Belohnung&quot;. Das machen Sie ein paar Mal hintereinander, dann eine Pause. Clicken Sie nun, wenn der Hund Sie gerade nicht anschaut. Dreht er sich sofort um in Erwartung eines Leckerlis? Gratulation, es kann losgehen. Tut er das nicht, wiederholen Sie die Verknüpfung einfach noch ein paar Mal.&amp;nbsp;   Wichtig  : Ein Marker ist kein Lob! Er kündigt für ein bestimmtes Verhalten eine Belohnung an – und diese Belohnung kann dann ein Leckerli, ein Spielzeug etc. sein oder auch ein Lob, wenn Ihr Hund Lob toll findet. Sonst ist es ja keine Belohnung ;-) 
  Kreativer Hund  
 Nun stehen Sie vor Ihrem Hund, der freudig auf seinen&amp;nbsp; Click = Keks wartet . Viele Hunde setzen sich irgendwann hin, andere fangen an zu bellen, weil sie überhaupt nicht wissen, was sie tun könnten. Fangen Sie also mit einer Übung an, bei der Ihr Hund lernt, Verhalten anzubieten, damit Sie etwas zu markern bekommen. Dabei haben wir noch nicht ein bestimmtes Verhalten im Kopf, sondern ermuntern den Hund, sich auszuprobieren. Erst einmal ist alles &quot;richtig&quot;! Ein Spiel, das sich dafür sehr gut eignet, ist die &quot;101-Dinge-Kiste&quot;. Stellen Sie Ihrem Hund einen Pappkarton hin und markern und belohnen Sie zunächst alles, was er damit macht. Aber immer nur fünf Clicks, dann machen Sie eine Pause (legen Sie demonstrativ den Leckerlibeutel weg). Diese fünf Clicks gibt es für jedes Interesse an der Pappkiste – hingucken, anschnüffeln, anstupsen und ja, auch reinbeißen oder umwerfen. Wenn Ihr Hund sich mit der Kiste angefreundet hat, beginnen Sie, nur noch neues Verhalten zu belohnen. &amp;nbsp;Also linke Ecke anstupsen, click (1). Nochmal linke Ecke, nichts. Rechte Ecke anstupsen, click (2). Nase in die Kiste stecken, click (3). Nase nochmal reinstecken, nichts. Mit der Pfote an der Kiste kratzen, click (4). Mit der Pfote umwerfen, click (5 – und Pause!).  
 Dieses Spiel können Sie mit verschiedenen anderen Gegenständen wiederholen und dabei beobachten: Geht Ihr Hund lieber mit der Nase, den Zähnen, der Pfote zu Werke? Und nicht zuletzt: Haben Sie selbst Spaß beim Üben! So können Sie in die ersten Tricks einsteigen, zu denen wir Sie im nächsten Beitrag anregen möchten. 
 
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   &amp;nbsp;Viel Spaß beim Training!   
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                            <updated>2020-08-17T10:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Unsauberkeit bei Katzen</title>
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                                            Unsauberkeit der Katze, also der Absatz von Urin und/oder Kot im Haus außerhalb der Katzentoilette oder das &quot;Markieren&quot; bestimmter Stellen, ist eines der häufigsten Probleme von Katzenhaltern. Es kann uns das Zusammenleben mit dem Stubentiger sehr schwer machen. Hier erfahren ...
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                  Unsauberkeit bei Katzen  
   Unsauberkeit der Katze, also der Absatz von Urin und/oder Kot im Haus außerhalb der Katzentoilette oder das &quot;Markieren&quot; bestimmter Stellen, ist eines der häufigsten Probleme von Katzenhaltern. Es kann uns das Zusammenleben mit dem Stubentiger sehr schwer machen. Hier erfahren Sie, wie Sie sinnvoll Schritt für Schritt vorgehen, um dieses Problem zu lösen.   
 Wichtig ist zunächst einmal, sich bewusst zu machen, dass keine Katze auf den Teppich (oder sonstwohin) pinkelt, um uns zu &quot;ärgern&quot;.&amp;nbsp; Sie hat ein Problem! &amp;nbsp;Diesem müssen wir auf die Spur kommen, um die richtige Lösung zu finden. Auch wenn es schwer fällt, sollten Sie niemals Ihre Katze für Unsauberkeit bestrafen - nicht einmal dann, wenn Sie sie &quot;in flagranti&quot; erwischen. Das löst das Problem der Katze keineswegs, sondern macht ihr nur zusätzlich Stress, von dem alles eher schlimmer wird. Reinigen Sie Urinflecken &amp;amp; Co. unbedingt mit speziellen Fleck- und Geruchsentfernern für Haustiere. 
  Schritt 1:&amp;nbsp;Ist die Katze gesund?  
 Am Anfang sollte immer ein Besuch beim Tierarzt stehen. Neben Blasen- oder Nierenentzündungen oder Harnsteinen können auch andere schmerzhafte Erkrankungen dazu führen, dass die Katze Probleme mit dem Urin- und Kotabsatz bekommt. Mit schmerzenden Gelenken oder unentdeckten Verletzungen (Zerrungen, Prellungen …) zum Beispiel kann die Benutzung der Katzentoilette so unangenehm sein, dass die Katze sie lieber meidet. Stimmt im Stoffwechsel etwas nicht, kann sich gerade der Urinabsatz in Menge und Häufigkeit sehr verändern - Diabetes oder eine Schilddrüsen-Überfunktion etwa wären typische Ursachen. 
 Wurde eine entsprechende Erkrankung erfolgreich behandelt und die Katze benutzt ihre Toilette trotzdem nicht (wieder)? Dann hat sie möglicherweise die&amp;nbsp; Schmerzen beim Wasserlassen mit Blasenentzündung &amp;nbsp;(autsch!) mit der Katzentoilette verknüpft. Hier hilft oft ein &quot;Neustart&quot; mit einem anderen Modell, anderer Streu, an einem anderem Standort. Bei Problemen mit den Gelenken achten Sie darauf, dass die Toilette besonders leicht zugänglich und groß genug ist, so dass die Katze sich nicht &quot;verbiegen&quot; muss. 
  Schritt 2:&amp;nbsp;Experimentieren Sie  
 Wenn gesundheitliche Ursachen für die Unsauberkeit ausgeschlossen wurden, wenden wir uns als Nächstes der Katzentoilette selbst zu. Katzen setzen Kot und Urin gern an getrennten Stellen ab – deshalb sind für eine Einzelkatze&amp;nbsp; zwei Toiletten das Minimum . Auch im Mehrkatzen-Haushalt gilt die Faustregel: &quot;Mindestens ein Klo mehr als Katzen im Haus&quot;! Stellen Sie die Toiletten möglichst nicht in&amp;nbsp; unmittelbarer Nähe &amp;nbsp;von Futter- und Wassernäpfen auf. Natürlich müssen die Toiletten täglich, am besten mehrmals täglich, von Ausscheidungen gesäubert werden. Viele Katzen sind so reinlich, dass sie ein Katzenklo nur einmal benutzen und erst nach dem Saubermachen wieder hineingehen wollen. Für die &quot;Grundreinigung&quot; verwenden Sie am besten einen speziellen Fleck- und Geruchsentferner für Haustiere. 
 Stimmt die Hygiene, versuchen Sie es als Nächstes mit verschiedenen Katzenklo-Modellen – die Auswahl ist riesig! Vielleicht mag Ihre Katze keine ungeschützte offene Schale. Oder sie mag kein dunkles Loch mit Schwingtür. Alte oder kranke Katzen möchten weder springen noch sich verbiegen müssen, um ihr Geschäft zu verrichten. 
 Manche Katzen mögen ihr Örtchen buchstäblich still, manche gehen am liebsten mit Frauchen gemeinsam aufs Klo (Mädels halt …). Probieren Sie verschiedene Standorte aus und natürlich unterschiedliche Einstreu. Die richtige Streu zu finden, kann eine kleine Wissenschaft für sich sein. 
 Es gibt Katzen, die nur Kot vergraben möchten, nicht aber Urin - versuchen Sie es mit einer Welpen-Unterlage in einem der Katzenklos und lassen Sie die Streu dort ganz weg. Markiert die Katze immer wieder bestimmte Stellen, seien Sie pragmatisch und bieten Sie ihr dort oder so nah wie möglich eine Toilette an, auch wenn die Optik vielleicht darunter leidet. Uringestank ist noch weniger wohnlich, und mit der Zeit kann die Toilette hoffentlich an einen passenderen Ort wandern. 
  Schritt 3:&amp;nbsp;Machen Sie Ihre Hausaufgaben  
 Sind medizinische Ursachen ausgeschlossen und die Experimente in Schritt 2 erfolglos geblieben? Dann müssen Sie das&amp;nbsp; Verhalten Ihrer Katze &amp;nbsp;sehr genau beobachten. Sie brauchen Fakten, Daten! Führen Sie also eine Art &quot;Tagebuch&quot;, in dem Sie festhalten, was Ihre Katze wo genau abgesetzt hat – auch wann, selbst wenn Sie das nur ungefähr feststellen können. Kleben Sie bei jedem Malheur einen kleinen Notizzettel an die Stelle. Notieren Sie auch jede &amp;nbsp;Veränderung beim Futter, im Tagesablauf, und besondere Ereignisse wie Besuch, Urlaub, Lärm im Haus &amp;nbsp;etc. Halten Sie bei mehreren Bezugspersonen fest, wer welche Interaktion mit der Katze hatte – wer hat sie gefüttert, mit ihr gespielt? Meidet die Katze Personen oder Bereiche im Haus? 
 Ist Ihre Katze allein zu Hause, überwachen Sie sie mit einer Kamera. So können Sie beispielsweise feststellen, ob die Katze unter Trennungsstress leidet oder mit Unsauberkeit auf bestimmte Ereignisse während des Tages reagiert – etwa Lärm im Treppenhaus oder den Nachbarskater, der auf seiner täglichen Runde durchs Revier ein Weilchen auf Ihrer Terrasse abhängt. Konflikten im Mehrkatzen-Haushalt kommen Sie so auch am besten auf die Spur. Manche Katzen fühlen sich durch fremde Hunde oder Wildtiere in unmittelbarer Nähe des Hauses bedroht und reagieren darauf mit Unsauberkeit. Achten Sie bei Ihrer Kamera-Beobachtung also auch darauf, was Sie z.B. durch Fenster sehen können. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze auf etwas außerhalb des Hauses reagiert, platzieren Sie eine Wildkamera im Garten, damit Sie von Gästen aller Art erfahren. 
 Das Tagebuch soll Ihnen helfen, Ursachen im Tagesablauf und Lebensumfeld der Katze auf die Spur zu kommen, indem Sie mit der Zeit bestimmte Muster erkennen. Also einen Zusammenhang zwischen dem Ausscheidungsverhalten und 
   -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Futter   
   -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Änderungen im Tagesablauf   
   -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Besuch   
   -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Stressauslösern wie Lärm, andere Tiere am Haus   
   -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Trennungszeiten – Alleinbleiben tagsüber, Urlaub etc .  
 Vielleicht können Sie bestimmte räumliche Veränderungen vornehmen, damit Ihre Katze keinen Grund mehr hat, an bestimmten Stellen zu markieren – Sichtschutz am Fenster, ein sicheres erhöhtes Liegeplätzchen oder Spielstationen an strategischen Plätzen beispielsweise. 
  Schritt 4:&amp;nbsp;Unterstützung  
 Wenn Sie aus Ihren Aufzeichnungen nicht recht schlau werden und bisher nichts geholfen hat, ist es höchste Zeit, sich Hilfe zu holen. Katzenpipi an Sofa oder Wänden (samt Fußleisten, versteht sich) oder Katzenköttel auf dem Teppich im Flur … sind nicht nur für uns Menschen äußerst unangenehm.&amp;nbsp; Vor allem hat die Katze irgendein Problem, das sich in Unsauberkeit äußert!  
 Gerade in Mehrkatzen-Haushalten kann es sehr schwierig sein, Spannungen und Konflikte zwischen den Katzen zu erkennen und richtig zu interpretieren. Die gute Nachricht: Ihre Aufzeichnungen aus Schritt 3 werden weiterhin eine große Hilfe sein. Wenden Sie sich an eine Spezialistin für Katzenverhalten – eine qualifizierte Katzenpsychologin oder -Verhaltenstherapeutin. 
 Sie wird Ihnen helfen, die wahre Ursache des Problems zu ergründen. Der neutrale, fachlich geschulte Blick &quot;von außen&quot; ist hier einfach unschlagbar. Vielleicht empfiehlt die Expertin, Faktoren in Ihr Tagebuch aufzunehmen, an die Sie noch gar nicht gedacht haben. Gemeinsam kommen Sie weiter! 
 Manchmal sind es auch schon relativ kleine Veränderungen an Liege- und Futterplätzen, Wegen und Rückzugsorten, die das Problem der Katze lösen. Beschäftigung und Auslastung sind gerade bei Wohnungskatzen ein wichtiges Thema, das beleuchtet werden muss. Bei starken Ängsten wird die Katzenpsychologin Ihnen vielleicht empfehlen, mit Ihrem Tierarzt über eine unterstützende Medikation zu sprechen, bis die Verhaltenstherapie greift. Einer Einzelkatze kann ein gleichartiger Mitbewohner sehr gut tun – aber auch großen Stress bereiten. Das kann eine erfahrene Expertin am ehesten einschätzen und Sie auch dahingehend beraten, welche Zweitkatze geeignet sein könnte. Alter, Aktivitätsniveau und andere Vorlieben müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden und die Zusammenführung sollte gerade bei bestehenden Verhaltensproblemen sehr behutsam und mit fachlicher Begleitung geschehen. 
 Wenn nicht gerade eine schwere Erkrankung vorliegt, ist es mit guter Beobachtung und Fantasie bei der Umsetzung von Lösungen fast immer möglich, auch eine erwachsene Katze (wieder) stubenrein zu bekommen. 
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 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-08-15T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Futterbelohnung: Was darf&#039;s denn sein? (Teil 2)</title>
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                  Futterbelohnung Teil 2 – was darf&#039;s denn sein?  
   Im ersten Teil des Artikels haben wir schon ein paar wichtige Dinge besprochen, wenn es darum geht, ob und wann Futterbelohnung sinnvoll ist. Leckerlis sind einfach für viele Hunde in vielen Situationen (aber eben nicht immer) eine motivierende Belohnung. Dabei ist natürlich Keks nicht gleich Keks!   
   Richtig gesund   
 Am gesündesten sind ohne Frage, wie beim normalen Futter auch,  Leckerlis aus hochwertigem Fleisch oder Innereien . Achten Sie unbedingt auf Qualität und möglichst wenig verarbeitete Ware, am besten sollte das Fleisch oder der Fisch einfach nur getrocknet sein. Leckerlis aus frischem Fleisch (vor allem für allergische Hunde!) können Sie auch selbst herstellen, indem Sie die Fleischstücke im Backofen oder dem Dörrautomaten trocknen. Als &quot;Kaustange&quot; lassen Sie die Stücke möglichst groß, als Belohnungs-Leckerli für unterwegs oder zum Training knipsen Sie die getrockneten Stücke möglichst klein.   Tipp:   Bei besonders harten Brocken geht das gut mit der Gartenschere oder einem Seitenschneider. 
 Probieren Sie auch einmal aus, ob Ihr Hund vielleicht frisches  Gemüse  oder  Obst  lecker findet. Vor allem bei warmem Wetter sind viele Hunde begeistert von  Gurke, Apfel oder Wassermelone . Am besten geben Sie diese in mundgerechten Stückchen aus der Hand. Als Trockenobst können Sie es mal mit Bananenscheibchen oder Apfelstücken versuchen. Keinesfalls sollten Sie Weintrauben oder Rosinen geben, da sie für Hunde giftig sein können! 
   Richtig leckeeer   
 Wenn es richtig, richtig lecker sein soll, etwa für besondere Herausforderungen, können Sie Ihrem Hund durchaus mal Käse oder Wienerle geben. Immer eine gesündere Idee:  Einfach ein Stück Fleisch braten und ganz klein schnippeln.  Ein Leckerli als Belohnung braucht nicht groß zu sein, es zählt eher der gute Geschmack auf der Zunge. 
 Selbst gemachte Leckerlis können Sie auch backen. Der Renner unter Hundehaltern sind seit einiger Zeit so genannte &quot;Backmatten&quot;: Silikonmatten mit Vertiefungen, in die man jeden beliebigen Teig hineinschmieren und so kleine Kügelchen backen kann. Das macht ein wenig Arbeit, aber immerhin wissen Sie so auf jeden Fall genau, was drin ist, und entlasten den Geldbeutel ohne Kompromisse bei der Qualität. Es gibt inzwischen zahllose Rezepte für Backmatten-Leckerlis aus  püriertem Fleisch und Gemüse, Ei, Öl,  mit und ohne allerlei Mehl-Ersatz. Gut nachgetrocknet, halten die Kullerchen in einem offenen Gefäß ca. fünf Tage, im Tiefkühler bis zu drei Monaten. Sie können also auf Vorrat backen! 
   Richtig abwechslungsreich   
 Kullern, verstecken, erschnüffeln lassen – für all das brauchen Sie relativ feste Leckerli. Um den Hund direkt bei sich zu belohnen und damit evtl. länger zu beschäftigen (z.B. beim Tierarzt abzulenken), eignen sich auch Leckereien zum Schlecken gut.  Schlecken beruhigt!  Außerdem sorgen Sie so für motivierende Abwechslung für Ihren Hund. Sie müssen auch hier keine Fertigprodukte mit lauter Zusätzen kaufen, sondern können Gesundes einfach selbst machen. Gerade bei warmem Wetter haben Futterbelohnungen zum Schlecken zudem den Vorteil, dass sie viel Wasser enthalten. Dafür müssen sie immer frisch zubereitet werden. 
 Besorgen Sie sich wiederbefüllbare Futtertuben, Silikonspender zum Quetschen oder &quot;Jackpotter&quot; und matschen zusammen, was Ihr Hund liebt!  Gedünstetes Fleisch, püriert mit Gemüse oder Kartoffeln  zum Beispiel. Oder selbst gemachte  Hunde-Leberwurst aus frischem Fleisch und Leber, gedünstet und mit Apfel püriert ! Diese Masse kann der Hund dann langsam von der Öffnung der Tube lecken. Je nachdem, wie fest Sie auf die Tube drücken, bestimmen Sie selbst, wie schnell er wie viel zu schlecken bekommt. 
 Besonders wenig Futter nimmt Ihr Hund als Belohnung auf, wenn Sie ein &quot;Schleckerchen&quot; verwenden, das wie ein Deoroller funktioniert. Der Inhalt sollte eher flüssig sein – Joghurt mit Wasser und etwas gutem Öl verrührt, ein Stückchen Fleisch oder Fisch mit Wasser in den Mixer … vor allem kleine und übergewichtige Hunde sind damit wunderbar gesund zu belohnen. Sie schlecken an der Kugel, die sich dreht und immer wieder mit frischem &quot;gutem Geschmack&quot; für die Hundezunge benetzt wird. Auch das Schleckerchen können Sie spülen und immer wieder verwenden. 
   Entwickeln Sie Ihre eigenen &quot;Rezepte&quot; zum Dörren, Backen, Matschen, Schütteln mit allem, was Ihr Hund gerne mag!   
 
  #frostfutterdasoriginal #barfblog #leckerlis #einfachselbstgemacht #diy  
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                            <updated>2020-08-03T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Futterbelohnung: Sinn oder Unsinn? (Teil 1)</title>
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                                            &quot;Leckerlis&quot; sind oft das erste, was uns zum Thema Belohnung für den Hund einfällt. Zugleich sind sie durchaus umstritten – die einen wollen den Hund nicht bestechen, die anderen fürchten Übergewicht … Hier wollen wir das Thema einmal grundsätzlich beleuchten: Wann und wie kann...
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                   Futterbelohnung Teil 1 – Sinn oder Unsinn?   
  &quot;Leckerlis&quot; sind oft das erste, was uns zum Thema Belohnung für den Hund einfällt. Zugleich sind sie durchaus umstritten – die einen wollen den Hund nicht bestechen, die anderen fürchten Übergewicht … Hier wollen wir das Thema einmal grundsätzlich beleuchten: Wann und wie kann Futter als Belohnung sinnvoll sein?  
    Belohnung oder Bestechung?    
 &quot;Belohnung&quot; bedeutet für uns, dass der Hund Leckerlis bekommt, weil er etwas gut gemacht hat. Ob das im Training wirksam ist, hängt allerdings sehr vom Zeitpunkt der Leckerligabe ab:  dem Wann!  Wir haben etwa 2 Sekunden Zeit, den Hund zu belohnen, damit er verknüpfen kann, für welches Verhalten er etwas bekommt.  So macht das Sinn . 
 Wollen wir ihn für &quot;Sitz&quot; belohnen, aber bis der Keks zum Hund kommt, ist er schon wieder aufgestanden – dann haben wir &quot;Aufstehen&quot; belohnt. Sind wir aber zu früh dran mit unserem Leckerchen, belohnen wir u.U. gar nicht mehr, sondern bestechen: Halten Sie das Leckerchen schon in der Hand, wenn Sie &quot;Sitz&quot; sagen, dann haben Sie gelockt bzw. &quot;bestochen&quot; und nicht belohnt. Beides ist – Unsinn. 
 Abhilfe kann hier ein  Markersignal  schaffen, wie ein Clicker oder ein Lobwort, das zuverlässig eine Belohnung ankündigt (für die man dann etwas mehr Zeit hat). 
    Übung oder Konzert?    
 &quot;Mein Hund mag aber kein Leckerli&quot; oder &quot;Wenn xy passiert, interessiert ihn kein Leckerli&quot;. Dann ist das erst mal kein Argument gegen Futter als Belohnung, sondern  eine Frage des Warum . Ist er zu aufgeregt, hat er vielleicht Angst oder ist so gestresst, dass er jetzt einfach nichts essen will? Dann wäre die bessere Belohnung, z.B. die Situation zu verlassen oder ihn kleinschrittiger an Angstauslöser heranzuführen. 
  Wir müssen immer daran denken, dass Belohnung nur im Zusammenhang mit Üben Sinn macht!  Wir erwarten oft von unseren Hunden, dass sie im &quot;Ernstfall&quot;, wenn also xy passiert, etwas lernen und eine Belohnung annehmen können. Das ist ungefähr so, als würde ein Pianist erst im Konzert üben und nicht täglich zu Hause … also Unsinn. 
    Motivation oder gute Absicht?    
 Eine Belohnung ist nur dann &quot;wirksam&quot; (verstärkt also tatsächlich ein erwünschtes Verhalten), wenn der Empfänger sie auch so empfindet. Dann wird er dieses Verhalten in Zukunft gerne und immer zuverlässiger zu zeigen.  Wir müssen uns also aus Hundesicht fragen: Was möchte ich jetzt gerne?  Das dürfte eher selten ein Tätscheln von oben auf den Kopf sein … Dass wir ihm nicht alles erlauben können, was er gerade möchte, ist klar. Aber wir müssen es erkennen, um die richtige Belohnung zu finden! 
 Nur wenn die Belohnung zur Motivation des Hundes passt, zu seinem momentanen Bedürfnis, ist sie eine wirksame Belohnung und nicht nur &quot;gute Absicht&quot; unsererseits. Wenn die Futterbelohnung zur Motivation des Hundes passt, macht sie Sinn. 
 Wenn ich meinen Hund gerade von einem Hundekumpel abgerufen habe, ist ein Stück Trockenfutter sicher weniger bedürfnisgerecht – also tendenziell Unsinn – als ein kurzes Spiel mit mir. Hat mein Hund es geschafft, angesichts eines flitzendes Eichhörnchens tatsächlich sitzen zu bleiben, ist ein Keks aus meiner Hand sicher weniger spannend als ein fliegendes Spielzeug etc. 
    Animieren oder Abhaken?    
 Damit kommen wir auch zum  Wie – wie bekommt der Hund das Leckerli?  Oft sieht man, dass dem Hund ein Leckerli geradezu ins Maul &quot;gestopft&quot; wird, aus der Hand von oben direkt vor die Schnauze. Keks, abgehakt. Das ist zwar lecker, aber macht es Spaß? Ist es also wirklich motivierend? Wenn nicht, dann ist es Unsinn. 
 Die meisten Hunde finden es sehr viel lustiger, einem Leckerli hinterher zu springen, es zu &quot;fangen&quot; oder im Gras zu suchen. Keine Angst vor &quot;Futter vom Boden&quot;, der Hund kann ein von Ihnen gekullertes Leckerli sehr wohl unterscheiden von gefundenem Müll! Animieren Sie Ihren Hund, indem Sie das Futter spannend machen. Wenn Sie die Belohnung aus der Hand geben möchten, dann lieber nicht zwischen den Fingerspitzen von oben, sondern auf der Handfläche von vorne, so dass der Hund es aus Ihrer Hand nehmen kann. 
   Welche Leckerlis gesund und motivierend sind, darum geht es   im zweiten Teil !  
 
 &amp;nbsp; 
  #frostfutterdasoriginal   #bestesfutterfürmeintier  
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                            <updated>2020-05-20T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie Sie Ihre Katze ans Bürsten gewöhnen</title>
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                                            Fellpflege ist wichtig! Und nicht immer schafft der Stubentiger sie ganz allein. Gerade Katzen mit rassebedingt üppigem Fell müssen regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. 
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                <![CDATA[
                  Wie Sie Ihre Katze ans Bürsten gewöhnen  
   Fellpflege ist wichtig! Und nicht immer schafft der Stubentiger sie ganz allein. Gerade Katzen mit rassebedingt üppigem Fell müssen regelmäßig gekämmt und gebürstet werden.&amp;nbsp;   
 Haben Sie ein junges Kätzchen bei sich aufgenommen, machen Sie die Fellpflege am besten zum Teil eines&amp;nbsp;  täglichen Schmuse-Rituals .  Streicheln Sie Ihr Kätzchen mit der Hand und dazwischen ein, zwei Mal mit der passenden Bürste. Zwingen Sie das Tier auf keinen Fall, still zu halten! Belohnen Sie Ihre Katze durch Streicheln an Stellen, an denen sie es besonders angenehm findet. Wenn das Kätzchen noch kein &quot;Problem&quot; mit dem Bürsten und Kämmen hat, verzichten Sie während der Körperpflege möglichst auf Leckerlis – Sie möchten eine ruhige, entspannte Katze und keine, die aufgeregt auf das nächste Leckerchen wartet. 
 Ähnlich gehen Sie bei einer erwachsenen Katze vor, die das Bürsten einfach &quot;nicht mag&quot;, aber nicht sofort die Flucht ergreift oder die Krallen ausfährt. Sollte die Katze sich beim Anblick der Bürste aus Ihrem Griff winden, schimpfen Sie nicht und zwingen Sie sie zu nichts! 
 Machen Sie das Bürsten zum täglichen Schmuse-Ritual. Lassen Sie die Bürste erst einmal nur neben sich liegen, wenn Sie die Katze streicheln.&amp;nbsp;   Ganz wichtig :   Alles soll unaufgeregt und ganz selbstverständlich ablaufen! 
 Streicheln Sie Ihre Katze also möglichst entspannt. Dann nehmen Sie ganz selbstverständlich die Bürste und streichen damit zwischen zwei Streichel-Bewegungen einmal leicht über das Fell. Dann legen Sie die Bürste gleich wieder weg und streicheln mit der Hand weiter. 
 Hat das gut geklappt, gehen Sie zu zweimal &quot;Streicheln mit der Bürste&quot; über, wieder die Hand, wieder die Bürste ...&amp;nbsp;  aber übertreiben Sie es nicht  . Hören Sie immer auf, solange die Katze diese Pflege noch genießt. Wenn sich Ihre Katze mit einer bestimmten Bürste ganz entspannt pflegen lässt, versuchen Sie es ganz vorsichtig mit einem Kamm oder der Bürste, die für das Fell Ihrer Katze eigentlich optimal wäre. Dabei gehen Sie nach demselben Prinzip vor – ganz langsam, Strich für Strich. Lieber brauchen Sie ein paar Wochen oder auch Monate für die Gewöhnung und kommen dafür ein Katzenleben lang prima mit Kamm und Bürste zurecht! 
 Probieren Sie aus, wo Ihre Katze besonders gerne gestreichelt und gekrault wird. Diese Stellen merken Sie sich als &quot;  Belohnungs - Zonen  &quot;. Umgekehrt werden Sie leicht feststellen, wo Ihre Katze so gar nicht gestreichelt oder gebürstet werden mag. Wenn die Fellpflege an den angenehmen Stellen gut klappt, arbeiten Sie sich langsam und geduldig an die unangenehmen vor. Ein Bürstenstrich an einer doofen Stelle – und ein Weilchen in einer &quot;Belohnungs-Zone&quot; weitermachen. Dann wieder ein Bürstenstrich unter dem Bauch … und so weiter. 
 Halten Sie auch diese Schritte ganz klein! Lassen Sie sich von der scheinbaren / momentanen &quot;Duldsamkeit&quot; Ihrer Katze nicht dazu verleiten, zu schnell vorzugehen und womöglich die Fortschritte der letzten Wochen zu ruinieren. Auch Katzen dürfen mal einen &quot;schlechten Tag&quot; haben! Wenn es heute partout nicht klappen will und Sie sicher sind, dass Sie nicht zu schnell zu viel wollten – ganz sicher? – dann lassen Sie es gut sein und versuchen es morgen wieder. Mag die Katze sich auf einmal nicht mehr bürsten lassen, denken Sie daran, dass sie möglicherweise Schmerzen haben könnte, und beobachten sie gut. 
   Denken Sie immer daran, die höchsten Tugenden des Katzenhalters sind – Geduuuld und Verständnis für unsere Lieblinge!   
 
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                            <updated>2020-05-10T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Welche Leine für meinen Hund?</title>
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                                            Die Auswahl im Handel ist schier unendlich - welche ist nun die richtige? Um es gleich vorweg zu nehmen, die richtige Leine gibt es nicht. Es kommt darauf an, eine Leine zu wählen, die für Hund und Halter und die jeweilige Situation passt!
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                  Welche Leine für meinen Hund?  
  Die Auswahl im Handel ist schier unendlich - welche ist nun die richtige? Um es gleich vorweg zu nehmen, die richtige Leine gibt es nicht. Es kommt darauf an, eine Leine zu wählen, die für Hund und Halter und die jeweilige Situation passt!  
   Material und Belastung   
 Vom Kalbsleder bis zum Segeltau reichen hier die Angebote. Am pflegeleichtesten ist wohl Biothane. Der Kunststoff ist leicht, nimmt keine Nässe auf und ist sehr strapazierfähig. Es ist etwas steifer als Leder und das Gefühl in der Hand mag nicht jeder.&amp;nbsp; Gutes Leder dagegen ist ein Handschmeichler und sehr haltbar, wenn man es richtig pflegt. Ohne gelegentliche Pflege wird das Material spröde oder rissig. Stark verschmutzte Lederleinen sollte man nur mit Sattelseife reinigen. Für Kunstleder hingegen kann man kaum etwas tun. Nylon ist sicher am vielfältigsten, was die Optik angeht. Es ist leicht, saugt sich aber bei Nässe voll (und wird dann schwerer) und ist nicht so haltbar wie Leder oder Biothane. 
 Je größer, schwerer und impulsiver der Hund ist, desto stärker müssen natürlich Karabiner und Nähte / Beschläge sein. Eine breite Leine ist auch wesentlich angenehmer zu halten, wenn der Hund doch einmal ins Geschirr springt.&amp;nbsp; Tut Ihr Hund das öfter und sehr heftig, ist das weder für den Hund noch für Sie gesund. Sehen Sie sich im Zughundesport-Bedarf nach Ruckdämpfer-Leinen um – die normalen Ruckdämpfer zum &quot;Dazwischenhängen&quot;, die man in jedem Zooladen bekommt, halten oft nicht lange. Umgekehrt ist bei kleinen, empfindlichen Hunden eine leichte Leine mit kleinen Karabinern wichtig, denn das ständige &quot;Klopfen&quot; des Metalls auf den Hundekörper kann sehr unangenehm sein. Karabiner können übrigens hin und wieder etwas Öl vertragen, vor allem, wenn sie in Schmutz, Sand etc. gewälzt wurden. 
  Führleine  
 Die meisten Hundehalter verwenden im Alltag Führleinen zwischen 1 und 2 Metern Länge mit Handschlaufe oder Verlängerungsleinen mit zwei Karabinern, durch die man die Leine kürzer oder länger &quot;einstellen&quot; kann. Wenn Sie eine Leine mit Handschlaufe wählen, achten Sie auf den kleinen Ring in der Schlaufe, damit Sie die Leine auch bequem umhängen können, während Ihr Hund frei läuft.&amp;nbsp; Generell sollte man dem Hund so viel Raum wie möglich geben – für viele wäre im Alltag eine Leine von 2 oder sogar 2,4 Metern Länge gut. Dann ist es allerdings Ihr Job, darauf zu achten, dass der Hund nicht ständig über die Leine tritt und sich verheddert. Manche Hunde stört das extrem, aber selbst wenn nicht: Macht Ihr Hund jetzt einen plötzlichen Satz, kann er sich an der um ein Bein gewickelten Leine verletzen. 
   Schleppleine   
 Befestigen Sie eine Schleppleine niemals an einem Halsband, sondern ausschließlich am Geschirr! Bei 10 Metern Leinenlänge knallt der Hund im ungünstigsten Fall mit 20 Metern Anlauf ins Leinenende und kann sich dabei schwer verletzen. Handschuhe schützen Ihre Finger vor Spurt-Brandwunden und dem Schmutz, der unweigerlich an einer Schleppleine hängen bleibt.&amp;nbsp; Bewegen Sie sich mit einer langen Schleppleine besonders umsichtig, damit niemand darüber stolpert oder bei einem freudigen Im-Kreis-Flitzen gar davon umgemäht wird. Mit 5 bis 10 Metern Länge kommt man dabei meist noch gut klar. Länger sollte eine Schleppleine nur in sehr einsamen Gegenden sein …&amp;nbsp; Viele Hunde lernen, sich nicht in der Leine zu verheddern, aber nicht alle – es gibt Spezialisten, bei denen sie sich irgendwie immer um ein Bein wickelt. Dann sollten Sie die Leine entheddern oder sie notfalls loslassen, ehe sich Ihr Hund daran verletzt. Für eine Schleppleine, die Sie nicht in der Hand halten, sondern am Boden schleppen lassen, empfiehlt sich Biothane. Das Material ist besonders leicht, lässt sich gut reinigen und saugt sich nicht mit Nässe voll wie Nylon. Außerdem sollte die Leine dann keine Handschlaufe haben, damit sie nirgends hängen bleibt. 
   Rollleinen   
 Die Roll- oder &quot;Flexi&quot;-Leine erspart einem das ständige Aufnehmen und Nachlassen, sie schleift nicht im Dreck und gibt dem Hund trotzdem Freiraum. Aber sie ist für Jogger oder Radfahrer schwer zu erkennen, und vor allem: Sie dürfen sie niemals loslassen.&amp;nbsp; Wenn Ihr Hund sich mit einem Artgenossen in der Rollleine verheddert, wird es gefährlich. Die Leinen sind scharf wie Klingen, wenn sie schnell über die Haut gleiten, und können fürchterliche Verletzungen verursachen. Auch bei Ihnen, in diese Leine dürfen Sie auch im Notfall nicht &quot;reingreifen&quot;. Fällt Ihnen die Leine aus der Hand, wird der Hund von dem scheppernden Gehäuse verfolgt und womöglich in Panik versetzt.&amp;nbsp; Dennoch sollte man Rollleinen nicht pauschal verteufeln. Grundsätzlich am Geschirr eingehängt und mit Umsicht benutzt, kann sie für den Halter praktisch und für kleine und ruhige Hunde sehr angenehm sein. 
   Na dann, auf schöne Spaziergänge für Sie und Ihre Vierbeiner!   
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-05-05T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Welpenspielgruppen – sinnvoll oder nicht?</title>
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                                            Jeder frisch gebackene Welpenbesitzer wird vielfach den Rat bekommen, mit seinem Zwerg unbedingt eine Welpenspielgruppe zu besuchen. Das sei ganz wichtig für die Sozialisierung.
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                  Welpenspielgruppen – sinnvoll oder nicht?  
   Jeder frisch gebackene Welpenbesitzer wird vielfach den Rat bekommen, mit seinem Zwerg unbedingt eine Welpenspielgruppe zu besuchen. Das sei ganz wichtig für die Sozialisierung.   
 Der Erfolg hängt allerdings sehr davon ab, wie eine solche Gruppe gestaltet und geführt wird. Mit der &quot;Sozialisierung&quot; in einer großen Gruppe, in der die Kleinen wild durcheinander toben, kann man tatsächlich mehr Schaden anrichten als Nutzen bewirken! Welpen überdrehen schnell, und dann hat man eher den Effekt &quot;nach müd kommt doof&quot;. Das Spiel kippt in unschönen Umgang, und die Welpen lernen unerwünschte Dinge: Die einen entdecken den &quot;Spaß&quot; am Mobben, die anderen werden überrannt und sind völlig überfordert. 
 &amp;nbsp;Hunde &quot;beherrschen&quot; die Hundesprache nicht von Natur aus. Sie müssen lernen, angemessen zu kommunizieren und mit Artgenossen umzugehen, das heißt: 
 
   die Erfahrung machen, wie sie sich ausdrücken, um verstanden zu werden   
   die Erfahrung machen, dass ihre Kommunikation erfolgreich ist, das Gegenüber also zum Beispiel mehr Abstand hält, wenn sie Distanz fordernde Signale zeigen   
   lernen, die körpersprachlichen Signale anderer Hunde wahrzunehmen und darauf einzugehen, also zum Beispiel eine Aufforderung, mehr Abstand zu halten, auch zu befolgen.   
 
  Im wilden, ungelenkten Spiel in einer großen Gruppe lernen viele Welpen aber eher, dass feine Kommunikation sie nicht weiterbringt – sie werden also von vornherein vehementer. Und später dann als &quot;kleine Kläffer&quot; abgestempelt. 
 Andere lernen regelrecht, die körpersprachlichen Signale ihrer Artgenossen zu überlaufen, nicht zu beachten. Und das sind nachher die berüchtigten &quot;Tutnixe&quot;, die zu jedem Hund hinrennen und ihn bedrängen, ob der will oder nicht. 
 Wenn Hunde nicht gelernt haben, angemessen miteinander zu kommunizieren und &quot;aufeinander zu hören&quot;, dann kann man auch nicht davon ausgehen, dass &quot;die das schon unter sich ausmachen&quot;. Auch Hunde müssen Höflichkeit erst lernen! 
  Wie sieht also eine gut geführte, sinnvolle Welpengruppe aus?  
 Zunächst einmal besteht eine gute Gruppe aus höchstens vier Welpen, die auch nicht unbedingt alle gleich alt sein müssen. Es ist durchaus sinnvoll, schon besser &quot;sozialisierte&quot; ältere Junghunde mit einzubinden, denn wenn sozusagen alle noch nichts können, was sollen sie dann voneinander lernen? Wichtig ist, dass der Trainer / die Trainerin schnell erkennt, wenn etwas nicht gut läuft, und sofort ruhig und freundlich eingreift. Wer Schutz sucht, weil ihm alles zu viel wird, der soll ihn bekommen. Wer überdreht, sollte lernen, dass er mit wüstem Verhalten nicht zum Erfolg kommt. 
 Eine Welpengruppe darf auch nicht nur aus &quot;Spiel&quot; bestehen! Genauso wichtig sind Erklärungen des Trainers / der Trainerin, die Ihnen helfen, die&amp;nbsp; körpersprachliche Kommunikation der Hunde untereinander zu erkennen . Nur so können Sie Ihren Hund in Begegnungen mit anderen angemessen anleiten und merken, wann es zu viel wird. 
 Außerdem sind&amp;nbsp; Ruhephasen &amp;nbsp;fast wichtiger als Spielen. Hunde müssen erst lernen, ihre Aufregung selbst zu regulieren. Das können kleine Kinder auch nicht von allein. Wenn die Anwesenheit anderer Hunde von klein auf automatisch &quot;Halligalli&quot; bedeutet, kommen Sie später kaum entspannt an Hunden vorbei! Die Welpen sollten also lernen, sich auch in der Nähe spannender Spielpartner zu entspannen. Der Trainer / die Trainerin empfiehlt Ihnen vielleicht, eine Pausendecke mitzubringen, auf der Sie immer wieder mit Ihrem Welpen Pause machen können, damit er wieder &quot;runterkommt&quot;. Während dieser Pausen kann Sie Ihnen alles Mögliche erklären, was für Sie als Welpeneltern wichtig und nützlich ist. Haben Sie vielleicht eine Kaustange o.ä. dabei, mit der sich der Welpe ruhig beschäftigen kann. 
 Kleine Hunde sind, wie kleine Kinder auch, schnell überfordert, können sich aber noch nicht selbst zurücknehmen. Achten Sie darauf, dass Ihr Welpe zu nichts gezwungen wird und immer genug Pausen bekommt. Stürzen Sie sich auch im Alltag nicht in der besten Absicht, dass der Welpe ja jetzt &quot;alles kennen lernen muss&quot;, mitten ins Getümmel! Setzen Sie sich lieber irgendwo an den Rand und lassen Ihren Kleinen alles beobachten.&amp;nbsp;  Er wird die Welt schon erobern – in seinem eigenen Tempo .  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-04-07T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hund und Katze vergesellschaften – so klappt&#039;s!</title>
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                                            &quot;Wie Hund und Katz&quot;: Dieses Sprichwort hat einen realen Hintergrund. Hunde und Katzen können sehr friedlich zusammenleben, wenn sie gelernt haben, einander zu verstehen. Oft haben sie einfach ein Kommunikations-Problem! 
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                  Hund und Katze vergesellschaften – so klappt&#039;s!  
  &quot;Wie Hund und Katz&quot;: Dieses Sprichwort hat einen realen Hintergrund. Hunde und Katzen können sehr friedlich zusammenleben, wenn sie gelernt haben, einander zu verstehen. Oft haben sie einfach ein Kommunikations-Problem! Eine Katze, die maunzend mit steil erhobenem Schwanz schnurstracks auf einen Hund zugeht, möchte ihn freundlich begrüßen. Diese Art der Annäherung ist unter Hunden äußerst unhöflich bis bedrohlich. Der Hund nähert sich höflich von der Seite, um die Katze hündisch korrekt zunächst an der Analregion zu beschnüffeln – die Katze fühlt sich gestalkt …  
 Wenn Sie nicht gerade einen Katzen- oder Hundewelpen zu einem vorhandenen Tier aufnehmen, dessen Verhalten Sie gut kennen, sollten Sie sich vorher einige Gedanken machen. Nicht jeder Hund, der einer Katze nachjagt, will sie gleich töten. Oft ist es einfach nur der Bewegungsreiz, der dieses Verhalten auslöst. Doch gibt es unter beiden Spezies einzelne Tiere, die es ernst meinen und den jeweils anderen schwer verletzen würden, wenn sie könnten. Es ist also Vorsicht und Geduld geboten, wenn Sie Hund und Katz zusammenführen möchten. 
 &amp;nbsp; Welches Tier können Sie aufnehmen?  
 &amp;nbsp;Natürlich ist es ideal, wenn Sie bei Aufnahme des zweiten Tieres schon wissen, ob Ihr vorhandener Hund prinzipiell mit Katzen auskommt bzw. umgekehrt. Das Verhalten eines Tieres gegenüber dem anderen draußen ist da nicht aussagekräftig. Für viele Hunde ist eine Katze im eigenen Haushalt etwas ganz anderes als draußen auf der Straße! Und Katzen, die draußen klugerweise vor Hunden fliehen, können lernen, dass dieser eine Hund zu Hause ihnen nichts tun wird. 
 Ebenso wenig können Sie sich auf die so genannten &quot;Katzentests&quot; in Tierheimen o.ä. verlassen. In dieser Umgebung sind Hunde oft gestresst und gehemmt, außerdem wissen die meisten genau, was ein Zaun ist. Auch ohne Zaun würde ein Hund, der plötzlich durch ein Gehege voller Katzen geführt wird, klugerweise ganz kleine Brötchen backen. Hat der Hund bereits auf einer Pflegestelle oder im früheren Zuhause mit Katzen zusammengelebt, stehen die Chancen am besten, dass es bei Ihnen klappen wird. Das gilt natürlich auch umgekehrt für die Hunde-Erfahrung von Katzen! 
  Vorbereitungen  
 &amp;nbsp;Bestimmen Sie einen Raum oder einen anderen &quot;abtrennbaren&quot; Teil der Wohnung zum vorläufigen Katzenreich, in dem die neue Katze erst einmal in Ruhe ankommen bzw. Ihre vorhandene Katze sich ganz sicher fühlen kann. Das Katzenreich statten Sie mit allem aus, was die Katze braucht. In den übrigen Räumen sorgen Sie für viele erhöhte Plätze und &quot;Fluchtwege&quot;, auf denen die Katze sich sicher fühlen kann. 
 Besorgen Sie ein stabiles, hohes Hundegitter mit Katzendurchschlupf und probieren Sie vorher aus, wie Sie es bombensicher im Zugang zum Katzenreich befestigen. 
   Variante 1:   Neue Katze zu vorhandenem Hund   
 Wenn Sie nicht 120% sicher sind, dass Ihr Hund einer Katze nichts tun wird, beginnen Sie rechtzeitig mit dem Maulkorb-Training oder gewöhnen Sie den Hund an eine Hausleine. 
 Wenn die Katze ankommt, bringen Sie sie direkt in ihr Katzenzimmer, schließen Sie die Tür und passen Sie gut auf, dass auch sonst niemand die Tür offen lässt. Die Katze darf erst einmal ganz in Ruhe ein paar Tage lang ankommen und Sie kennenlernen. Beginnen Sie von Anfang an damit, die Tiere an den Geruch des jeweils anderen zu gewöhnen, indem Sie z.B. die Kuscheldecken abwechselnd dem Hund und der Katze hinlegen. 
 Nach einigen Tagen beschränken Sie den Hund kurz auf ein Zimmer und lassen die Katze den Rest des Hauses erkunden. Sie darf sich in aller Ruhe überall umsehen. Dann bringen Sie sie zurück in ihr Zimmer und das Haus gehört wieder dem Hund. Sobald die Katze sich halbwegs sicher im Haus bewegt, ist es Zeit für den nächsten Schritt:  das Absperrgitter . 
  &amp;nbsp; Variante 2: Neuer Hund zu vorhandener Katze   
 Sorgen Sie unbedingt vor Einzug des Hundes dafür, dass Ihre Katze viele gut erreichbare Rückzugsplätze hat. Die meisten Katzen fühlen sich in der Höhe oder in Höhlen am sichersten. Schaffen Sie Wege in der Höhe rund um den Raum (Ideen finden Sie auch hier  https://felifine.de/magazin/enrichment-fuer-wohnungskatzen-teil-1  ). Wenn Ihre Katze lieber in Höhlen flüchtet, sorgen Sie dafür, dass der Hund auf keinen Fall dorthin kommen kann. Ihre Katze hat ja bereits ihr neues &quot;Katzenreich&quot;, mit allen Lieblingsdingen ausgestattet und gesichert mit dem Hundegitter, wohin sie sich jederzeit zurückziehen kann. 
 Der Hund kommt an! Bringen Sie die Katze vorher in ihr Reich und schließen die Tür, damit der Hund sich erst einmal in Ruhe umsehen kann. Er sollte zumindest etwas getrunken/gefressen oder sich kurz hingelegt haben, ehe Sie ihn mit einem weiteren Mitbewohner konfrontieren, und zwar zunächst einmal:  am Absperrgitter.  
   Erste Begegnung am Absperrgitter   
 &amp;nbsp;Schließen Sie das Gitter und öffnen Sie die Tür zum Katzenreich. Bleiben Sie unbedingt dabei, wenn Hund und Katze sich zum ersten Mal am Gitter begegnen. Loben und belohnen Sie jedes ruhige Verhalten! Hin- und wegschauen, sich kurz abwenden, sich hinlegen, putzen, mit etwas anderem beschäftigen, während der andere in der Nähe ist, all das ist gut! Sie können auch das &quot;aktivere&quot; der beiden Tiere erst einmal vom anderen ablenken, indem Sie z.B. mit ihm spielen. So fühlt sich das schüchternere Tier nicht bedrängt. 
 Geht der Hund auf das Gitter los, schießt die Katze unters Bett oder faucht und spuckt am Gitter, beenden Sie den Versuch rasch, aber gelassen. Jetzt bloß nicht schimpfen, in die Hände klatschen oder die Tiere sonstwie erschrecken, das würde nur für zusätzlichen Stress sorgen! Schließen Sie die Tür. Und versuchen Sie es eben morgen noch einmal, bis die beiden sich am Gitter gelassener zeigen. 
 Beginnen Sie dann, die Tiere in Sichtweite zu füttern (aber bitte nicht zu nah!). Sind Sie zu zweit, verlegen Sie Kuschel- und Spielzeiten in die Nähe des Gitters. Belohnen Sie jedes ruhige, deeskalierende Verhalten auf beiden Seiten. 
   Erste Zusammenführung   
 &amp;nbsp;Wenn Begegnungen am Gitter entspannt verlaufen, gehen Sie einen Schritt weiter. Halten Sie den Hund sicher an der Leine, die aber möglichst locker bleiben sollte, und lassen Sie die Katze aus ihrem Reich. Sie darf sich erst einmal in Ruhe umschnuppern und -gucken. Sie belohnen derweil jedes ruhige Verhalten des Hundes in Gegenwart der Katze! Da sollte es ruhig Wienerle o.ä. geben, auch für beide, falls Ihre Katze das Training mit Leckerlis kennt. Achten Sie auf Verhalten wie Hin- und Wegschauen, Abstand halten, sich mit etwas anderem beschäftigen wie herumschnüffeln, sich putzen etc. Ihr Ziel ist zunächst einmal, dass die beiden einander entspannt ignorieren können! Liebevolles Kuscheln kommt vielleicht später … 
  Auch hier gilt:  Sollte es Ärger geben, der Hund bellend in die Leine springen, die Katze flüchten oder fauchen und drohen, brechen Sie den Versuch ganz ruhig ab und trennen die beiden wieder, indem Sie z.B. den Hund kurz in einen anderen Raum bringen und die Katze in ihr Reich. Bei neuem Hund zu vorhandener Katze sollten Sie auch damit rechnen, evtl. den Hund vor der Katze schützen zu müssen. Halten Sie für den absoluten Notfall ein großes Handtuch bereit, damit Sie die Katze abfangen können. Aber so weit sollte es am besten gar nicht kommen! Deshalb lohnt es sich,  lieber eine Woche länger am Gitter zu üben statt zu kurz . 
 Auch nach erfolgreicher Zusammenführung sollten Sie die Tiere weiterhin sicher trennen, also mit einer geschlossenen Tür, wenn Sie die Wohnung verlassen. In Anwesenheit eines vertrauten Menschen fühlen sie sich sicherer und verhalten sich möglicherweise anders, wenn diese Sicherheit fehlt. Lassen Sie den Tieren ruhig einige Wochen Zeit, sich vorsichtig kennenzulernen. Sollte es jedoch am Gitter gar keine Fortschritte geben, holen Sie sich lieber früher als später professionelle Unterstützung durch eine/n Verhaltensberater/in für Tiere (Hunde- oder Katzentrainer/in). Hat sich eine &quot;Feindschaft&quot; erst verfestigt, kann es schwierig werden, die Tiere je wieder miteinander zu versöhnen. 
   &amp;nbsp;Das Zusammenleben von Hund und Katze kann sehr friedlich und sogar liebevoll sein! Sorgen Sie von Anfang an dafür, dass die Zeichen auf &quot;Freundschaft&quot; stehen.   
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                            <updated>2020-03-24T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie erkenne ich einen seriösen Tierschutzverein?</title>
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                                            Auf der Suche nach einem vierbeinigen Gefährten sehen sich inzwischen viele Menschen nach einem Tier aus dem Tierschutz um. Das ist großartig und kann für beide Seiten, Mensch und Tier, ein riesiger Gewinn sein. Leider kann eine solche Adoption auch schief gehen, vor allem, we...
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                   Wie erkenne ich einen seriösen Tierschutzverein?   
  Auf der Suche nach einem vierbeinigen Gefährten sehen sich inzwischen viele Menschen nach einem Tier aus dem Tierschutz um. Das ist großartig und kann für beide Seiten, Mensch und Tier, ein riesiger Gewinn sein. Leider kann eine solche Adoption auch schief gehen, vor allem, wenn vor lauter Engagement die Vernunft aussetzt oder gar skrupellose &quot;Tierhändler&quot; die guten Absichten von Interessenten ausnutzen. Deshalb finden Sie hier einige Anhaltspunkte, wie Sie eine seriöse Tierschutz-Organisation erkennen können.  
  Grundsätzliches  
 Ist die Organisation, um die es geht, ein im Vereinsregister eingetragener Verein (e.V.)? Ist sie als gemeinnützig anerkannt? Gibt es auf der Website ein korrektes Impressum, Auskunft über den Vorstand, Ansprechpartner, die zuständige Aufsichtsbehörde (Veterinäramt) etc.? Wenn nicht, laufen Sie Gefahr, einem &quot;schwarzen Schaf&quot; aufzusitzen oder gar Tierhändlern Ihr Geld zu geben. 
 Stehen fast ausschließlich Welpen oder sehr junge Tiere zur Vermittlung? Dann fragen Sie nach, warum das so ist, und zwar beharrlich. Illegaler Hundehandel wird nicht nur mit &quot;Wühltisch-Welpen&quot; betrieben. Es gibt auch die angeblichen &quot;Tierschützer&quot;, die im Ausland Mischlingswelpen aufsammeln und dann mit einer &quot;Schutzgebühr&quot; von 400 Euro für ungeimpfte, illegal eingeführte, womöglich kranke Welpen hierzulande ein gutes Geschäft machen! 
 Ein seriöser Verein, auch wenn er auf bestimmte Rassen spezialisiert ist, vermittelt meist ganz unterschiedliche Tiere, vom Welpen bis zum Senior, fröhliche und ängstliche, gesunde und kranke oder behinderte. Die meisten Vereine haben auch eine Facebook-Seite – informieren Sie sich so gut wie möglich, fragen Sie nach Erfahrungen anderer Tierhalter mit diesem Verein. 
  Spezialfall Auslandstierschutz  
 Ein Verein, der Tiere aus dem Ausland vermittelt, sollte auch Tierschutz-Arbeit vor Ort leisten oder unterstützen, etwa Kastrations- und Aufklärungsprojekte. Nur so wird sich die Situation für die Tiere langfristig verbessern. Nicht jedes Tier aus dem Ausland kann hierzulande glücklich werden. Viele kennen keine Wohnung, keinen engen Kontakt zu Menschen, oder haben noch nie einen Tag ohne die Gesellschaft anderer Hunde oder Katzen verbracht. 
 Natürlich gibt es auch im Auslandstierschutz die Unkomplizierten. Die Tiere, die sich hier prima anpassen und zurechtkommen. Die im Ausland schon als Haustiere und nicht etwa auf der Straße gelebt haben. Aber viel zu oft werden Tiere hierher &quot;verpflanzt&quot;, die mit noch so viel Liebe und Verständnis bei uns kein schönes Leben führen können. 
 Ein Tier aus dem Ausland sollten Sie immer von einer Pflegestelle im Inland zu sich holen. Das nach Foto im Internet ausgewählte Tier direkt am Flughafen zu übernehmen, ist wirklich nur sehr erfahrenen und flexiblen (um nicht zu sagen: leidensfähigen) Menschen anzuraten. 
 Eine kompetente Pflegestelle hilft dem Tier, hier &quot;anzukommen&quot;, und sie kann Ihnen so viele wichtige Informationen über das Tier geben, für das Sie sich interessieren: Kennt es Alltagsgeräusche, Treppen, Autofahren, Freigang, wie reagiert es auf Besuch oder Kinder, wovor hat es evtl. Angst und so weiter. So etwas lässt sich in der Gruppenhaltung in einem &quot;Shelter&quot; im Ausland kaum einschätzen, weil diese Situationen einfach nicht vorkommen. 
  Beratung  
 Wenn auf der Website des Vereins quasi jeder Hund als nur lieb, pflegeleicht und familientauglich bezeichnet wird – Vorsicht, hier sind einige Beschreibungen ziemlich sicher geschönt. Das Märchen vom grundsätzlich ach so dankbaren Tierschutz-Hund glauben Sie lieber nicht. Ein seriöser Verein beschreibt seine Tiere nicht nur ehrlich, sondern sagt Ihnen auch, dass sich jedes Tier im Verhalten noch deutlich verändern kann, wenn es erst in seinem neuen Zuhause angekommen ist, also Wochen oder Monate nach der Übernahme. 
 Welche Rassen bei einem Mix mitgemischt haben, lässt sich allein anhand des Aussehens oft schwer beurteilen. Gerade bei Hunden sollte man Sie aber über typische Eigenschaften der vermuteten Rasse/n aufklären. 
 Wichtig ist natürlich auch die ehrliche Auskunft über eventuelle gesundheitliche Probleme des Tieres, für das Sie sich interessieren – braucht es Medikamente, eine spezielle Diät? Außerdem sollten Sie über mögliche rassetypische oder regional häufig vorkommende Erkrankungen (Stichwort Mittelmeerkrankheiten) informiert werden. 
 Dann sind noch ganz praktische Fragen zu klären. Muss die Wohnung erst vorbereitet und z.B. ein Balkon gesichert werden? Welche Ausstattung, etwa ein Panikgeschirr für einen ängstlichen Hund, empfiehlt der Verein? Wie soll die gefahrlose Übergabe bei einem scheuen Tier ablaufen? Bitte nehmen Sie Ihrerseits den Rat des Vereins ernst, wie ein Tier evtl. zu sichern ist. 
 Haben Sie den Eindruck, dass man Ihnen ein Tier &quot;aufdrängen&quot; und es nur schnell vermitteln möchte? Wird allzu sehr auf die Tränendrüse gedrückt? Dann seien Sie misstrauisch. Zwar stehen engagierte Tierschützer oft emotional unter Druck, möglichst viele Tiere zu retten. Aber nicht jedes Tier eignet sich für jedes Umfeld oder kann dort glücklich werden. 
  &quot;Listenhunde&quot; und Herdenschutzhunde  
 Wie bereits erwähnt, sind Rassezugehörigkeiten oft schwer zu bestimmen (und sagen auch nicht zwangsläufig etwas über das Individuum aus.). Dennoch muss auf besondere &quot;Rassefragen&quot; hingewiesen werden, was Listen- oder &quot;Anlagehunde&quot; betrifft: so genannte &quot;Kampfhunde&quot; und Herdenschutzhunde. 
 Leider gibt es immer noch Tierschutz-Organisationen, die Interessenten absichtlich oder aus mangelnder Kompetenz nicht darüber aufklären, was es bedeuten kann, wenn in einem Mischling viel Staff oder Kangal steckt. Die Haltung von &quot;Listenhunden&quot; ist in vielen Bundesländern streng reglementiert, teils sogar verboten. Vermittelt man Ihnen in München einen Hund, der sich später als Pitbull-Mix entpuppt, müssen Sie diesen Hund abgeben (oder umziehen). In Hamburg beispielsweise gilt ein Kangal oder Owtscharka als &quot;gefährlicher Hund&quot; – neben Auflagen wie Wesenstest etc. kommen zigfach höhere Hundesteuer und Haftpflicht-Versicherungsbeiträge auf den Halter zu. Viel zu oft sieht man die wunderbaren, aber eben eigenen Herdenschützer als &quot;super verträglicher Retriever-Mix&quot; vermittelt … auf einen völlig ungeeigneten Platz. 
 Tiere allein wegen ihrer Rasse als &quot;gefährlich&quot; oder gar &quot;Kampfhunde&quot; abzustempeln, mag noch so unsinnig sein – trotzdem wird ein seriöser Tierschutzverein bei den betroffenen Rassen besonders sorgfältig arbeiten. Wenn Sie sich für einen solchen Hund interessieren, muss der Verein Sie umfassend aufklären! Holen Sie sich im Zweifel lieber eine &quot;zweite Meinung&quot; ein, etwa bei einem Tierarzt oder kompetenten Hundetrainer, ehe Sie sich und den Hund unglücklich machen. 
  Gegenseitiges Kennenlernen  
 Ein seriöser Verein wird Sie kennenlernen wollen bzw. &quot;unter die Lupe nehmen&quot;. Ein Formular zur Selbstauskunft, Vorgespräch, Vorkontrolle, Nachkontrolle … ist das nicht übertrieben? Nein! Bitte erwarten Sie nicht, dass man Ihnen das Tier &quot;hinterherträgt&quot; vor lauter Dankbarkeit, weil Sie ein armes Geschöpf aus dem Tierschutz aufnehmen möchten. Den richtigen Platz für jedes einzelne Tier suchen, das zeichnet echten Tierschutz aus! 
 Ob im Tierheim oder auf einer Pflegestelle: Selbstverständlich sollten Sie und Ihr potenzieller künftiger Mitbewohner sich vor einer Entscheidung erst einmal kennenlernen können. Sind die oben genannten Eckpunkte geklärt, vereinbaren Sie mit Tierheim oder Pflegestelle, wann Sie das Tier besuchen, mit dem Hund (auch mehrmals) Gassi gehen oder sich mit der Katze in einem gesicherten Raum vertraut machen dürfen. Ein seriöser Verein wird sich freuen, wenn Sie die Entscheidung für ein Tier nicht überstürzt treffen, sondern und es evtl. auch mehrmals besuchen! (Nehmen Sie dabei bitte Rücksicht auf die Ehrenamtlichen, vor allem die Pflegefamilien, die den Tieren wie den Interessenten ihr privates Zuhause öffnen.) 
  Back-up  
 Ein seriöser Verein ist auch nach der Adoption für Sie da. Es gibt einen Ansprechpartner für Sie, falls es Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung geben sollte. Man kann Ihnen notfalls kompetente Verhaltensberater für die Katze oder den Hund empfehlen. 
 Bei aller Mühe der Vermittler und der neuen Halter geht es manchmal doch schief. In der Familie schlägt das Schicksal zu, oder das Tier kommt in seiner neuen Umgebung einfach gar nicht zurecht, leidet unter starker Angst oder reagiert aggressiv auf Familienmitglieder … Was dann? 
 Sollte der &quot;worst case&quot; eintreten, dass Sie das Tier wieder abgeben müssen, lässt eine seriöse Tierschutz-Organisation ihre ehemaligen Schützlinge nicht im Stich. Seien Sie ehrlich, was die Gründe für die Abgabe angeht, damit die Tierschützer das Tier besser einschätzen und unterbringen können. Vielleicht ist nicht sofort ein geeigneter (Pflege-)Platz frei, aber der Verein sollte bereit sein, die Verantwortung für das Tier wieder zu übernehmen. Das erkennen Sie beispielsweise an einer Klausel im Übernahme-Vertrag, die bestimmt, dass das Tier im Abgabefall dem Verein zurückzugeben ist. 
   Im seriösen Tierschutz sollte es immer um das Wohl des Tieres gehen und seine Chance auf ein glückliches Leben.   
 
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                                            Ein allseits beliebtes Thema, mit dem fast jeder Hundehalter irgendwann einmal zu &quot;kämpfen&quot; hat: Die Leinenführigkeit.
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                   Wer geht hier mit wem spazieren?   
  Ein allseits beliebtes Thema, mit dem fast jeder Hundehalter irgendwann einmal zu &quot;kämpfen&quot; hat:  Die Leinenführigkeit .  
 Wir Menschen sind ja schon unterschiedlicher Ansicht darüber, was &quot;leinenführig&quot; bedeutet. Die einen meinen damit, dass die Leine locker ist, egal, ob der Hund dabei vor, neben, hinter mir ist und egal, was er gerade tut (z.B. Schnüffeln). Andere stellen sich eher vor, dass der Hund in 50 cm Abstand an der Hosennaht läuft und keineswegs irgendwo schnüffelt. Manche wünschen sich einfach, dass der Hund die 10 Meter Schleppleine nicht allzu schwungvoll ausnutzt, andere wären froh, wenn sie an einer 1 Meter Führleine aufrecht hinter ihrem Hund hergehen könnten … 
 Es gibt zahllose (mehr oder weniger zielführende) Methoden, wie wir unseren Hunden Leinenführigkeit beibringen möchten. Heute geht es einmal um das andere Ende, nämlich um uns selbst! 
 Wir Menschen machen nun einmal sehr viel mit unseren Händen. So viel, dass wir oft schon gar nicht mehr merken, was wir tun! Für viele von uns ist es selbstverständlich und geht ganz automatisch, dass wir gleichzeitig &quot;Stopp&quot; oder &quot;Sitz&quot; sagen und dabei schon an der Leine ziehen. Nicht nur Hunde zerren Menschen herum, auch sehr viele Menschen ziehen ihre Hunde durch die Gegend. 
 Versetzen wir uns einmal in die Lage des Hundes. Wir gehen spazieren, lassen den Blick über die Landschaft schweifen oder gucken in ein Schaufenster – und werden plötzlich kommentarlos zur Seite gerissen! Unser Blick bleibt an der Schlagzeile einer Zeitung hängen, wir zögern kurz und werden einfach weitergeschubst. Wenn mir das zigmal am Tag passieren würde, wäre ich bald ziemlich gereizt (und würde den nächsten anschnauzen, der mir &quot;blöd kommt&quot;). Oder ich würde mich kaum mehr trauen, in Schaufenster zu gucken, weil ich ständig auf meinen Begleiter achten müsste, damit er mich nicht schubst. Also, ich fände das grässlich! Dabei würde ich vielleicht sogar gerne mit dieser Person weitergehen, ich war nur gerade kurz in etwas anderes vertieft. Auf den Hund übertragen: Rucken und Zerren, sei es aus Absicht (vermeintliches Training) oder aus Unachtsamkeit, erhöhen unnötig die &quot;Anzahl unangenehmer Einwirkungen pro Tag&quot; auf den Hund, der im ungünstigen Fall nur stumpfer davon wird - oder nervöser und reaktiver. 
 Also, ich möchte mit meinem Hund spazieren gehen und nicht gegen ihn. 
 Hunde können lernen, an lockerer Leine zu laufen. Wenn sie das nicht tun, hat das verschiedene Gründe:  Sie sind zu aufgeregt, zu abgelenkt oder sie haben es einfach noch nicht richtig lernen dürfen.  Denn während wir andere Dinge wie Sitz oder Platz erst ohne Ablenkung etc. zu Hause üben, findet das Laufen an der Leine von Tag 1 an statt, ob Welpe oder neu eingezogener erwachsener Hund. Muss ja! Die meisten Hunde hatten also noch gar keine Gelegenheit, das Gehen an der Leine erst mal ohne spannende Pipi-Stellen zu lernen … kein Wunder, dass es ihnen so schwer fällt, sich auf die Leine zu konzentrieren. 
 Dasselbe gilt auch für uns! Wir unterhalten uns unterwegs, sind in Gedanken noch bei der Arbeit oder haben uns schon so an den ziehenden Hund gewöhnt, dass wir es schon gar nicht mehr merken – und uns weiter durch die Gegend ziehen lassen. Was im Training natürlich äußerst unproduktiv ist, denn so kommt der Hund mit Ziehen ständig zum Erfolg. 
 Also, verlangen wir hier von unserem Hund Leistungen, die wir selbst nicht bringen? Fangen wir vielleicht erst einmal bei uns selbst an.  Das hieße in diesem Fall: Sich mehr auf den Hund als auf das Handy oder den Ärger im Büro konzentrieren … achtsam bei der Sache sein und ehrlich daran interessiert, womit der Hund gerade beschäftigt ist.  Und vor allem:  Sagen wir doch dem Hund Bescheid, was wir jetzt vorhaben, statt ihn kommentarlos an all den spannenden Schlagzeilen vorbeizuzerren!   Denn dieser Spaziergang ist auch sein Spaziergang, sein Highlight des Tages.   
 Wenn er irgendwo schnüffelt und ich aber weitergehen will, kann ich meinen Hund ansprechen,&quot;weiter&quot; sagen und ihm einen Moment Zeit geben, sich von der spannenden Stelle zu lösen – statt wortlos an der Leine zu ziehen. Wenn ich abbiegen möchte, reicht ja ein kurzes Ansprechen oder Schnalzen etc., um den Hund vorzuwarnen, dass ich gleich die Richtung wechseln werde. Kommt er prompt mit, darf durchaus auch gelobt werden! 
   Auf entspannte Spaziergänge im neuen Jahr!   
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